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Fettanalytik Büchi und Gerstel kooperieren im Bereich der Fettanalytik

Redakteur: Olaf Spörkel

Im Rahmen einer Kooperation mit Gerstel plant Büchi Labortechnik, ihre Caviezel-Schnellmethode zur Fettanalytik von Lebens- und Futtermitteln leistungsfähiger zu gestalten.

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Gemeinsam arbeiten Büchi und Gerstel an einer Komplettlösung für die Fettanalytik (von links: Eberhard G. Gerstel, Ralf Bremer, Geschäftsführer von Gerstel, Dr. Jochen Knecht, Geschäftsführer Büchi Labortechnik, und Dr. Heinrich Meyer, Büchi-Verkaufsleiter Deutschland; Bild: Gerstel)
Gemeinsam arbeiten Büchi und Gerstel an einer Komplettlösung für die Fettanalytik (von links: Eberhard G. Gerstel, Ralf Bremer, Geschäftsführer von Gerstel, Dr. Jochen Knecht, Geschäftsführer Büchi Labortechnik, und Dr. Heinrich Meyer, Büchi-Verkaufsleiter Deutschland; Bild: Gerstel)
( Archiv: Vogel Business Media )

Mülheim an der Ruhr – Büchi und Gerstel wollen eine neue Komplettlösung für die Fettanalytik von Lebens- und Futtermitteln etablieren. Die Geräteplattform soll aus der Büchi-Extraktionseinheit B-815, einem Agilent-GC 7890 mit Split/Splitless-Injektor und FID, dem Gerstel-MultiPurposeSampler (MPS) sowie einer integrierten Softwaresteuerung bestehen. Die weltweit exklusiven Vertriebsrechte liegen laut Pressemitteilung bei Gerstel.

Fettanalytik mit hohem Probendurchsatz

Bei der Caviezel-Methode wird das Fett unter Zugabe eines internen Standards aus der Probe extrahiert und alkalisch aufgeschlossen. Die resultierenden Kalisalze werden in freie Fettsäuren überführt, chromatographisch aufgetrennt und detektiert.

Die Schritte der Probenbehandlung und Probenaufgabe sollen künftig mit dem MPS erfolgen. „Der MPS ist für den hohen Probendurchsatz ausgelegt, darüber hinaus kann der Anwender seine Analytik flexibel den Anforderungen anpassen, etwa durch Verschachtelung von Probenvorbereitung und Analysenlauf und die Möglichkeit, Proben nachzuschieben, auch wenn die Sequenz bereits läuft“, erklärt Ralf Bremer, Geschäftsführer bei Gerstel. Bei Bedarf lasse sich der Autosampler zudem um die gängigen automatisierbaren Probenvorbereitungsschritte und Aufgabetechniken erweitern.

Verbessern lässt sich nach Unternehmensangaben auch die Chromatographie der freien Fettsäuren, die bislang auf einer gepackten Säule erfolgt und deren Trennleistung weit hinter der einer Kapillarsäule zurückliegt. „Indem wir bei unserer Komplettlösung auf den GC 7890 von Agilent Technologies mit Kapillarsäulen setzen“, schildert Ralf Bremer, „wird der Anwender seine Trennleistung steigern und die Peakflächen präzisier integrieren können.“

Derzeit arbeitet Gerstel an einer neuen Softwaresteuerung, mit der sich das System leichter handhaben lässt und die eine Auswertung der Messergebnisse beschleunigt und vereinfacht. „Der Anwender wird das System flexibel und nach individuellen Gesichtspunkten einsetzen, in der Routineanalytik oder zu Forschungs- und Entwicklungszwecken, und ein Maximum an Leistung und Mehrwert erwarten können“, ergänzt Dr. Jochen Knecht, Geschäftsführer von Büchi Labortechnik.

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