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Sonderschau zur Labvolution 2019

Das Labor der Zukunft: Startschuss für Smartlab III

| Redakteur: Doris Popp

Impression von der letzten Smartlab-Sonderschau im Jahr 2017
Impression von der letzten Smartlab-Sonderschau im Jahr 2017 (Bild: Deutsche Messe)

Zur Labvolution 2019 wird die Sonderschau Smartlab den Fokus auf Vernetzung und Interaktivität richten – das bezieht sich sowohl auf die technologische Ebene als auch auf das direkte Erlebnis für die Fachbesucher Ende Mai in Hannover.

Hannover – Wie könnte das vollständig digitalisierte und vernetzte Labor der Zukunft aussehen? – Diese Frage beantwortet die Sonderschau Smartlab auf der Labvolution seit 2015 mit immer neuen Ideen und Impulsen. Dabei vereint das Projekt beides: das Marktreife ebenso wie das Visionäre. Mit einem starken Kern bestehender Partner und einigen neuen Partnern hebt das Smartlab III das intelligente Zukunftslabor jetzt auf die nächste Entwicklungsstufe. Die Sonderschau ist fester Bestandteil der internationalen Fachmesse für innovative Laborausstattung und die Optimierung von Labor-Workflows in Hannover. Als gemeinsames Projekt von Institutionen und Unternehmen aus Forschung und Industrie trifft das Smartlab weltweit auf Interesse, indem es Fachdiskussionen anregt und die Digitalisierung im Laborumfeld vorantreibt.

„Für die Partner des Smartlab war es eine klare Sache, dass es weitergehen muss mit diesem herausragenden Projekt“, sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe. „Mit der Zusage von politischer Seite steht jetzt auch die Finanzierung. Das freut uns sehr und gibt uns noch einmal Rückenwind für die Vorbereitung der Labvolution 2019. Automation, Digitalisierung und Vernetzung im Labor werden thematische Schwerpunkte der Messe sein.“

„Gerne fördern wir seitens des Landes das Projekt Smartlab auch in der dritten Runde“, sagt Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. „Es ist ein Musterbeispiel für ein mehrstufiges Forschungsvorhaben, bei dem es gelingt, die so wichtige Verbindung von Grundlagenorientierung, Anwendung und Präsentation herzustellen.“ Im Rahmen von Smartlab werde ein in Deutschland traditionell starker Bereich wie die Chemie interdisziplinär mit den aktuellen Herausforderungen auf dem Gebiet der Digitalisierung verknüpft. Damit sei das Projekt wichtiger Impulsgeber für die zukünftige Laborentwicklung und entfalte zugleich ein hohes Wertschöpfungspotenzial, so die Staatssekretärin weiter.

Die inhaltliche Weiterentwicklung des Smartlab ist bereits in vollem Gange. Die Federführung liegt dabei erneut beim Institut für Technische Chemie (TCI) der Leibniz-Universität Hannover. „Wir werden zahlreiche innovative Elemente im Smartlab III integrieren“, sagt Dr. Sascha Beutel, Koordinator des Smartlab-Projekts am TCI. „Von Interaktionsmedien oder Augmented-Reality-Funktionen über die neue Generation von Virtual-Reality-Brillen bis zur Drohne werden wir das technologisch Mögliche voll ausschöpfen und gleichzeitig unserem Anspruch gerecht werden, ein voll funktionsfähiges Zukunftslabor auf der Labvolution zu präsentieren.“

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