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Marktübersicht Laborwaagen

Die richtige Waage finden - Wie schwer kann das sein?

Ohne eine gute Waage läuft im Labor nahezu nichts. Doch was zeichnet eine moderne Laborwaage aus? In unserer Marktübersicht Laborwaagen finden Sie Antworten und Anregungen für Ihre nächste Bestellung.

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Waagen gehören zur Standardeinrichtung jedes Labors – vom Einwiegen der Reagenzien bis zum Bestimmen der Reaktionsausbeute. Dabei zeigen moderne Laborwaagen nicht einfach nur das Probengewicht an, sondern können Anwender mit zahlreichen Zusatzfeatures bei der Laborarbeit unterstützen.

Ein typisches Beispiel sind eingespeicherte Messroutinen, mit denen standardisierte Wägeprozesse schneller und sicherer durchgeführt werden können. So lassen sich in vielen Waagen Standardarbeitsanweisungen einprogrammieren. Diese führen den Benutzer Schritt für Schritt durch den Workflow und erleichtern so vor allem neuen Angestellten die Arbeit. Gleichzeitig erlauben viele moderne Waagen, automatisch das Wiegeprotokoll zu speichern und zu Dokumentationszwecken an ein verbundenes elektronisches Laborbuch zu senden. Weil Daten nicht mehr manuell erfasst und übertragen werden müssen, sichert dies Datenintegrität und Rückverfolgbarkeit und eliminiert die Gefahr von Übertragungsfehlern bei händischen Notizen.

Grundsätzlich sollte eine gute Laborwaage präzise und zuverlässig funktionieren und vor allem den spezifischen Prozess- und Qualitätsanforderungen des Anwenders entsprechen. Ablesbarkeit und Reproduzierbarkeit bis in den unteren Mikrogrammbereich sind bei Analysewaagen mit EMK-Messtechnik problemlos möglich. Die meisten Standard-Laborarbeiten lassen sich aber auch mit einer Präzisionswaage durchführen, die üblicherweise Ablesbarkeiten zwischen 0,001 und 1 g aufweist und auch größere Lasten über 500 g wiegen kann.

Besondere Features
Neben den allgemeinen technischen Verbesserungen in Präzision, Minimallast und Antistatik-Einrichtungen sind auch speziellere Features entwickelt worden. So bietet z.B. Mettler Toledo die nach eigenen Angaben erste Mikrowaage ohne Windschutz an. Hier soll eine speziell designte Waagschale die Auswirkung von Luftströmen auf das Messergebnis minimieren. Bei Gravitech findet man eigens entwickelte Laborwaagen, die eine Probe gleichzeitig Wiegen und Rühren sowie Heizen können. Damit lassen sich etwa gravimetrische Titrationen mit hoher Präzision durchführen. Grundsätzlich gilt: Jede Art von Zusatzfeature kostet auch zusätzliches Geld. Man sollte also abwägen, welche Funktionen die eigene Arbeit wirklich sinnvoll unterstützen und die Ausgabe wert sind.

Zukunftsaussichten
Welche weiteren Entwicklungen sind in Zukunft zu erwarten? Vor allem im Bereich der Digitalisierung wird es Fortschritte geben. Zwar ist es heute bereits möglich, auch Laborwaagen in ein LIMS einzubinden, doch die Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten ist mitunter noch schwierig. In Zukunft wird sich der Datenaustausch zwischen der Waage und anderen Laborgeräten zunehmend einfach gestalten, automatisierte Abläufe werden verstärkt in den Arbeitsalltag eingebunden und die Anwenderunterstützung durch gespeicherte Benutzerprofile wird einfacher. So werden Dokumentationsarbeiten beim Wiegen nach und nach von der Technik übernommen und die Zeit im Labor wird für andere Aufgaben nutzbar.

Was es heute schon gibt, finden Sie in der Marktübersichtstabelle Laborwaagen. Die Unternehmen hatten die Möglichkeit, zwei Geräte aus ihrem Portfolio vorzustellen. Die Übersicht beruht auf Selbstauskünften der teilnehmenden Firmen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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