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Partikelgrößenbestimmung Dynamische Bildanalyse kann Siebung ersetzen

| Redakteur: Doris Popp

Der Camsizer P4 von Retsch Technology nutzt die Dual-Camera-Technologie, um die Partikelgröße und -form von Pulvern, Granulaten und Schüttgütern in einem Messbereich von 20 µm bis 30 mm mit DIA zu bestimmen.

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Camsizer P4
Camsizer P4
(Bild: Retsch Technology)

Die Siebanalyse zur Partikelgrößenbestimmung ist eine aufwändige Prozedur: die Siebe werden einzeln gewogen, die Siebung wird durchgeführt und alles muss anschließend gereinigt werden. Zudem ist die Methode fehleranfällig. Mit der „Dynamischen Bildanalyse“ (DIA) hingegen werden die Partikel nicht nur viel umfassender charakterisiert, diese Technik ist der Siebanalyse auch in punkto Schnelligkeit, Auflösung, Präzision und Reproduzierbarkeit deutlich überlegen. Der Camsizer P4 von Retsch Technology nutzt die Dual-Camera-Technologie, um die Partikelgröße und -form von Pulvern, Granulaten und Schüttgütern in einem Messbereich von 20 µm bis 30 mm mit DIA zu bestimmen. Diese Methode liefert Messergebnisse deutlich schneller als die Siebanalyse, sodass Produktionsparameter in Echtzeit überwacht und angepasst werden können. Ein Umstieg von der Siebanalyse zum Camsizer P4 ist durch Algorithmen zur Emulation der Siebanalyse laut Firmenangaben jederzeit möglich. Der Camsizer P4 bestimmt Größen- und Formparameter für zahlreiche Schüttgüter, wie runde und unregelmäßig geformte Granulate und Kristalle sowie Pellets und Extrudate.

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