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Lab of the future

Es gibt (noch) viel zu tun: Auf dem Weg zum Labor der Zukunft

| Autor: Dr. Ilka Ottleben

Darüber wie das Labor 4.0 oder das Labor der Zukunft aussehen und wie es funktionieren könnte, wird derzeit viel diskutiert. Längst geht diese Diskussion über den sprichwörtlichen Blick in die Glaskugel hinaus, Fortschritte bei Digitalisierung und Automation in ihren unterschiedlichen Facetten spielen dabei selbstredend eine zentrale Rolle.

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Prof. Dr. Peter Neubauer von der TU Berlin sprach in seinem Vortrag über die Bioprozessentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung und intelligente Experimente als Schlüsselkomponente.
Prof. Dr. Peter Neubauer von der TU Berlin sprach in seinem Vortrag über die Bioprozessentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung und intelligente Experimente als Schlüsselkomponente.
(Bild: Ottleben/LABORPRAXIS)

Gleichwohl gilt es noch viele Herausforderungen zu meistern. Wo stehen wir also, wenn es um die Transformation des Labors von heute in das Labor von morgen geht? Und wo liegen wesentlichen Herausforderungen von morgen? Das Praxisforum „Lab of the future“ am dritten Messetag gab genau diesen Fragen Raum.

„Die Vision des digitalen Lab of the future ist klar, die Ausführung der digitalen Roadmap ist die Herausforderung“, konstatierte Dr. Simon Bungers von Labfolder in seinem Vortrag zum Thema „Wie werden ELNs zu den Gateways für das Lab of the future“. Dabei gilt es natürlich, die vielen und z.T. extrem komplexen Daten sinnvoll zu verarbeiten, die noch dazu von unterschiedlichsten Systemen generiert werden. Dabei müssen persönliche wie regulatorische Anforderungen erfüllt werden. Wie und ob man ein so genanntes Electronic Laboratory Notebook (ELN) nutzen sollte, erfahren Sie übrigens in einem „Buyers Guide“ von Labfolder.

Eine Herausforderung die auch Dr. Sascha Beutel von der Leibniz Universität Hannover in seinem Vortrag zum „Smart Lab“-Konsortium und zu interaktiven Workflows im Lab of the future herausstellte.

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Auf dem Weg zu einem vollständig vernetzten Labor sind daher einheitliche Standards bzw. eine einheitliche Laborschnittstelle wesentliche Voraussetzung. Das setze neben der Digitalisierung auch Updates der Laborinfrastruktur voraus. Bis tatsächlich interaktives Arbeiten in einem Labor möglich ist, sei aber noch viel und sorgfältige (Programmier-)Arbeit notwendig, so Beutel. „Die Zukunft wird einfacher werden, aber momentan sind wir noch weit von wirklich interaktivem Arbeiten im Labor entfernt.“

Im Lab of the Future am Fachgebiet Bioverfahrenstechnik der TU Berlin arbeitet man indes bereits sehr konkret am bzw. im Labor der Zukunft: Ziel der Forscher ist es, Entwicklungszeiten zur Herstellung von z.B. Medikamenten drastisch zu verkürzen und Kosten extrem zu senken. Dabei setzt man auf eine vollständige Digitalisierung der Bioprozesse und intelligente Experimente als Schlüsselkomponente wie Prof. Dr. Peter Neubauer in seinem Vortrag erläuterte.

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Dr. Ilka Ottleben

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