GC-System mit Mikroreaktor FID-Detektion: Weniger Standards und einfachere Quantifizierung
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Stehen Ihnen für Ihre Zielanalyten manchmal keine Standards in ausreichender Qualität zur Verfügung? Und wollen Sie die Strukturabhängigkeit der FID-Sensitivität reduzieren, die bei organischen oder ungesättigten Verbindungen eine Rolle spielt? Mit einem speziellen Mikroreaktor im GC-System lassen sich sowohl die Anforderungen an Standards als auch die strukturabhängigen Empfindlichkeitsunterschiede im FID deutlich minimieren.
In der Gaschromatographie (GC) ist der Flammenionisationsdetektor (FID) der am weitesten verbreitete Detektor. Er kann nahezu alle organischen Verbindungen nachweisen und wird häufig für die quantitative Analyse eingesetzt. Seine Empfindlichkeit ist jedoch nicht für alle Stoffklassen gleich: Sie kann je nach Struktur und funktionellen Gruppen variieren, insbesondere bei Verbindungen mit Heteroatomen wie Sauerstoff oder Stickstoff oder bei ungesättigten Verbindungen. Daher erfordern Quantifizierungen mit dem FID für jede Zielkomponente eine eigene Kalibrierkurve. Dies wiederum ist nur möglich, wenn für jeden Analyt eine passende Kalibrationslösung verfügbar ist.
Dieser Artikel enthält eine Fallstudie, in der eine Lösung aus elf Verbindungen unterschiedlicher funktioneller Gruppen mithilfe des Polyarc-Mikroreaktors analysiert wird. Während Analyten bei einer FID-Detektion unterschiedliche Empfindlichkeiten aufweisen, minimiert das Reaktorsystem diese störenden Unterschiede. Somit kann eine einzige Kalibrationskurve für alle Analyten verwendet werden, wodurch die quantitative Analyse erleichtert wird.
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