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Sicherheitsschrank

Gefahr in den Schrank verbannt

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Säuren und Laugen

Dagegen sind Säuren und Laugen häufig sehr unempfindlich gegen Hitze oder Feuer. Zu beachten ist bei der Lagerung jedoch die Aggressivität der Stoffe. Die Sicherheitsschränke müssen deshalb resistent gegen Korrosion sein und optimal technisch entlüftet werden können. Die Lagerflächen bestehen aus zwei separaten Kammern – eine für Säuren, eine für Laugen – damit die basischen und sauren Dämpfe separat entlüftet werden und nicht im Schrank miteinander reagieren.

Der Innenraum besteht aus korrosionsbeständigen melaminharzbeschichteten Spezialwerkstoffplatten. Die komplette metallische Schließmechanik befindet sich geschützt außerhalb des Lagerbereichs. Um zu verhindern. dass sich gefährliche Gas-Luft-Gemische aufkonzentrieren, verfügen die Schränke über Vorrichtungen, die eine Entlüftung garantieren.

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Nicht brennbare Chemikalien

Nicht brennbare, dennoch umwelt- und wassergefährdende Chemikalien gehören ebenfalls in einen Sicherheitsschrank. Die so genannten Chemikalienschränke verfügen weder über Feuerwiderstandsfähigkeit, noch müssen sie korrosionsbeständig sein. Trotzdem kann durch die zentrale Aufbewahrung und im Schrank befindliche Auffangwannen, die Leckagenschutz garantieren, eine Umweltverschmutzung verhindert werden.

Es gibt nicht nur verschiedene Schranktypen passend zu den gelagerten Gefahrstoffen – die Ausstattung und Konfiguration der Sicherheitsschränke kann an die individuellen Anforderungen in den Betrieben angepasst werden. Je nach genutzten Gebindearten und –größen oder auch für die Nutzungsgewohnheiten der Mitarbeiter ist eine andere Innenausstattung empfehlenswert. So gibt es die Sicherheitsschrankmodelle bei Asecos in variablen Abmessungen in Breite oder Höhe. Die Schränke können entweder mit höhenverstellbaren Fachböden in wählbarer Anzahl ausgestattet werden, z.B. wenn der Betrieb verschiedenartige oder wechselnde Gebindegrößen benötigt. Oder man wählt platzsparende Auszüge zur Lagerung vieler gleichartiger Gebinde, wie z.B. Spraydosen.

Moderne Türsysteme wie Flügeltüren oder platzsparende Falltüren, die für enge Durchgänge geeignet sind, erleichtern das Handlung der Schränke. Türöffnungs- und Türschließautomatismen ermöglichen es, die Gebinde einfach zu entnehmen. Zudem sorgen sie dafür, dass die Schränke stets geschlossen bleiben, sobald sie genutzt werden. Mit dem sogenannten asynchron gekoppelten Türantrieb (AGT) gelingt es, beide Schranktüren mit nur einer Hand zu öffnen. Nutzt man einen Türgriff, öffnet sich die zweite Schranktür gleichzeitig mit. Somit fällt es einem leichter, Gebinde in den Schrank zu stellen, wenn man nur eine Hand frei hat.

Regelmäßige Schulungen

Generell ist bei der Nutzung von Gefahrstoffen wichtig, dass man sich regelmäßig informiert und das Wissen nach einer gewissen Zeit wieder auffrischt. Sicherheitsverantwortliche stehen nicht ohne Grund in der Pflicht, einmal jährlich eine entsprechende Schulungsveranstaltung zu besuchen und diese nachzuweisen. Denn schnell schleicht sich gefährliche Routine und Gewöhnung in die Arbeitsprozesse und Gefahren werden unterschätzt. Wer mit Gefahrstoffen arbeitet, sollte deshalb stets sensibel für die gefährlichen Eigenschaften der Arbeitsmittel sein. Denn: „Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss“, wusste 1987 bereits das Oberlandesgericht Münster.

* Kontakt Asecos: Tel. +49 6051 9220-0

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