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Liquid Handling

Hochviskoses wie Collagen wird pipettierbar

| Redakteur: Doris Popp

Der neue Viscotip von Eppendorf soll zähe Flüssigkeiten, z.B. Collagen, bis zu 14 000 mPa*s präzise und schnell verarbeiten können.

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Viscotip zum Pipettieren hochviskoser Flüssigkeiten
Viscotip zum Pipettieren hochviskoser Flüssigkeiten
(Bild: Eppendorf, Michael Wurzbach)

Um viskose Flüssigkeiten präzise zu verarbeiten, haben sich Pipetten durchgesetzt, die nach dem Direktverdrängerprinzip arbeiten. Mit steigender Viskosität werden allerdings auch die entstehenden Fließwiderstände in den Spitzen größer. Die Folge: die Handkraft des Bedieners, das Material der Bedienelemente oder der Motor elektronischer Pipetten stoßen an ihre Grenzen. Zusätzlich nimmt mit steigender Viskosität die Prozessgeschwindigkeit ab, insbesondere wenn Präzision erforderlich ist. Bisher lag die Grenze für die so genannte dynamische Viskosität – abhängig von der Leistungsfähigkeit des Pipettensystems bzw. des Bedieners – bei etwa 200 – 300 mPa*s (10 ml Spitzenvolumen). Dies entspricht ungefähr der Viskosität von 86% Glycerol bei 20 °C. Diese Grenze soll jetzt durch eine Neuentwicklung von Eppendorf aufgelöst werden. Der neue Viscotip für das dazugehörige Multipette-Instrument soll zähe Flüssigkeiten, z.B. Collagen, bis zu 14 000 mPa*s präzise und schnell verarbeiten können.
Achema: Halle 4.1, Stand B35

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