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Planung ist alles

Integrierte Laborplanung aus einer Hand

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Umsetzung der Laborplanung

Anhand der Vorgaben aus dem Wettbewerb („Betriebliche Abläufe, Arbeits- und Materialflüsse müssen effizient organisiert sein“) erstellten die Triplan-Ingenieure, in enger Zusammenarbeit mit den Architekten, erste Konzeptstudien. Diese wurden immer wieder mit den Nutzern intensiv besprochen und die Nach- und Vorteile der Studien diskutiert.

Planung der Medienversorgung: Im Rahmen der Workshops mit den Nutzern haben die Triplan-Ingenieure auch die Nutzung der Medien hinterfragt. Daraus ergab sich eine belastbare Mengen- und Verbraucherbilanz – und die angestellten Berechnungen ergaben, dass keine zentrale Druckluft- und Vakuum-Versorgung erforderlich ist. Das zentrale Druckluftsystem und das zentrale Vakuumsystem wurden folglich den gestellten Anforderungen der Nutzer auf ein dezentrales System umgestellt. Diese Lösung ersparte dem Auftraggeber Kosten für die nicht benötigte Infrastruktur, ohne die Nutzung zu beeinträchtigen. Das zeigt, wie wichtig die Kommunikation im Vorfeld einer Laborplanung ist.

In einem Labor wurde die Vakuumversorgung mittels einer im Unterbau eines Abzugs untergebrachten Vakuumpumpe als beste Lösung erarbeitet.

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Das Gase-Lager des Laborgebäudes ist so konzipiert, dass eine Erweiterung der Palette an Gasen jederzeit möglich ist. Derzeit ist eine zentrale Versorgung mit Stickstoff (N2), Helium (He), Argon (Ar) und synthetischer Luft 80/20 (LS) geplant. Im Untergeschoss sind ein Kühlraum (Temperaturbereich 1 bis 4 °C) und ein Tiefkühlraum (Temperaturbereich bis -22 °C) verfügbar. Die Kühlzellen sind mit einer Temperaturüberwachung ausgestattet, die Abweichungen per Alarm meldet.

Planungsänderungen: Das Wettbewerbsverfahren gab explizit ‚Flexibilität‘ bei der Gestaltung der Räume vor. Sowohl das Raum-Layout als auch die technischen Installationen waren so auszulegen, dass Änderungen des Nutzungskonzeptes oder das Nachrüsten von Installationen einfach möglich sind.

Eine weise Voraussicht, wie sich zeigen sollte: Nach Genehmigung der Pläne wurden durch interne Umstrukturierungen zwei wesentliche Planungsänderungen durchgeführt.

  • Zusammenlegung der Labore Wasser- und Lebensmittelanalytik sowie
  • Zusammenlegung des Stickstoff-Generators und der Vakuumsysteme in einen gemeinsamen Technikraum.
  • Vergrößerung der Laborfläche für den Bereich Instrumentenanalytik; diese Laborlösung entspricht den zukünftigen Anforderungen der Nutzer.

Bei der Planung waren selbstverständlich neben den Vorgaben der Architektur auch die Belange der Gewerke Elektro, Lüftung, Kälte sowie Brandschutz zu berücksichtigen. Die finale Lösung wurde im Layout-Plan als 3D-Modell umgesetzt.

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