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Partikelzähler Kleiner Druckbehälter ermöglicht neuen Partikelzähler für Proteinlösungen

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Der Messinstrumentenhersteller Pamas Partikelmess- und Analysesysteme hat ein Partikelzählsystem entwickelt, das auch für die Analyse von kleineren Probenmengen höherer Viskosität (wie Proteinlösungen) eingesetzt werden kann.

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Abb. 1: Das Partikelanalysesystem Pamas SBSS kann optional mit einer kleinen Druckkammer ausgestattet werden. So können auch kleinste höherviskose Probenmengen vor der Messung entgast und unter Druck analysiert werden.
Abb. 1: Das Partikelanalysesystem Pamas SBSS kann optional mit einer kleinen Druckkammer ausgestattet werden. So können auch kleinste höherviskose Probenmengen vor der Messung entgast und unter Druck analysiert werden.
(Bild: Pamas)

Erreicht wurde dies durch die Aufrüstung des Laborinstruments Pamas SBSS mit einem optionalen kleineren Druckdom, mit dem nun auch kleinere Probenmengen zwischen 1 und 5 ml unter Druck analysiert werden können. In dem Druckbehälter, kann sowohl ein Überdruck als auch ein Vakuum erzeugt werden. Überdruck wird gebildet, um höherviskose Flüssigkeiten für die Messung durch den Sensor befördern zu können. Die Vakuumfunktion wird verwendet, um Gasblasen aus der Probenflüssigkeit zu entfernen. Der optionale neue Druckbehälter kommt insbesondere Anwendern aus der pharmazeutischen Industrie zugute, denn viele höherviskose Probenflüssigkeiten wie Proteinlösungen liegen in der Praxis oft nur in sehr kleinen Probenmengen vor. Mit Hilfe der neuen Ausstattung können mit dem Pamas SBSS nun auch kleinere Probenmengen entgast und unter Druck analysiert werden.

Für die Partikelmessung verwendet PAMAS optische Messverfahren, die auf den physikalischen Prinzipien der Lichtblockade oder der Streulichtmethode beruhen. In das Partikelanalysesystem Pamas SBSS können sowohl Lichtabschattungs- als auch Streulichtsensoren eingebaut werden. Die Partikelsensoren messen Anzahl und Größe der in der Probe enthaltenen Partikel. Das Messergebnis gibt Aufschluss über die Partikelgrößenverteilung. Die Anzahl und die Messintervalle der einzelnen Größenkanäle legt der Anwender selbst fest.

Das volumetrische Messzellenprinzip der Sensoren von Pamas erlaubt die Messung von 100% des durchfließenden Probenvolumens, sodass jeder einzelne Partikel, der die Messzelle passiert, detektiert wird. Höchste Messgenauigkeit und Reproduzierbarkeit sind somit selbst bei sehr sauberen Flüssigkeiten garantiert, heißt es vom Hersteller. Je nach Mess- und Kalibrierbereich detektieren die Sensoren Partikelgrößen zwischen 0,5 und 800 µm. Die Kalibrierung der Partikelsensoren erfolgt normgerecht gemäß Kalibrierstandard ISO 21501.

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