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Diagnostica-Verband Langjähriger VDGH-Geschäftsführer geht in den Ruhestand

Redakteur: Doris Neukirchen

Eine Ära ist auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbands der Diagnostica-Industrie (VDGH) zu Ende gegangen: Der langjährige VDGH-Geschäftsführer Dierk Meyer-Lüerßen hat sich in den Ruhestand verabschiedet.

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VDGH-Geschäftsführer Dierk Meyer-Lüerßen hat sich in den Ruhestand verabschiedet.
VDGH-Geschäftsführer Dierk Meyer-Lüerßen hat sich in den Ruhestand verabschiedet.
( Bild: VDGH )

Berlin – Meyer-Lüerßen hatte den Verband und seine Entwicklung in über 30 Jahren entscheidend geprägt, 27 Jahre davon als Geschäftsführer. Meyer-Lüerßen war 1975 als Referatsleiter für öffentliches Recht, Kartellrecht und internationales Recht zum Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie in Frankfurt gekommen. Dort kümmerte er sich auch um die Belange der damals noch nicht eigenständig organisierten Diagnostica-Hersteller. Die Einbeziehung der Diagnostica in das Arzneimittelrecht im Rahmen des zweiten AMG war 1977 Anlass zur Gründung des VDGH, der mit dreizehn Mitgliedsfirmen an den Start ging. Mit dem Verband, der heute rund 90 Mitglieder mit etwa 90 Prozent des Diagnostica-Umsatzes in Deutschland repräsentiert, ist auch sein Geschäftsführer gewachsen. Meyer-Lüerßen gilt als einer der führenden Kommentatoren des 1995 in Kraft getretenen Medizinproduktegesetzes. Er hat das Medizinprodukterecht in Deutschland mitgeprägt. Zugleich baute er die Service-Leistungen der Verbandsgeschäftsstelle kontinuierlich aus. Er setzte sich für auskömmliche wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen der Mitgliedsunternehmen ein. Nachfolger von Dierk Meyer-Lüerßen ist Dr. Martin Walger. Er leitet künftig den VDGH, dessen Geschäftsstelle im März nach Berlin umgezogen ist. Walger kennt die Berliner Verhältnisse bestens: Er war dort zuvor Geschäftsführer Personalwesen und Krankenhausorganisation in der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

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