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Entnahmesystem für Lösemittel Lösemittel sicher abfüllen und genau dosieren

| Redakteur: Christian Lüttmann

Das neue transportable Entnahmesystem von Bürkle soll sicheres Abfüllen und genaues Dosieren hochreiner Medien ermöglichen. Dank Überdruck durch Inertgas im Gebinde können die Flüssigkeiten leicht und unkompliziert entnommen werden.

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Lösemittel-Entnahmesystem von Bürkle auf einem Stahlfass
Lösemittel-Entnahmesystem von Bürkle auf einem Stahlfass
(Bild: Bürkle)

Mit dem neuen Entnahmesystem für Lösemittel von Bürkle sollen sich hochreine Medien sicher abfüllen und genau dosieren lassen. Es ist laut Unternehmensangaben ideal für den Einsatz im Labor- und Industriebereich. Mittels Druckgas (Druckluft oder Stickstoff) wird im Gebinde ein Überdruck erzeugt, welcher die Flüssigkeit schnell und unkompliziert aus dem Behälter fördert. Die Bedienung über Druckgas bietet den Vorteil, dass sich ganz ohne Kraftaufwand auch große Mengen entnehmen lassen und der Anwender dabei beide Hände frei hat. Somit können auch gefährliche Medien, z.B. Aceton, Ethanol, Methanol etc., sicher abgefüllt werden. Beim Abfüllen sauerstoffempfindlicher oder höchst reiner Medien ist der Einsatz von Inertgas (z.B. Stickstoff) möglich.

Das Entnahmesystem für Lösemittel ist transportabel und kann flexibel eingesetzt werden. Es besteht aus einer Fasspumpe, wahlweise mit festem Auslaufbogen oder flexiblem Auslaufschlauch, und einer aufhängbaren Druckregeleinheit. Diese passt den Eingangsdruck an und soll zusätzliche Sicherheit vor einer Fehlanwendung bieten. Über das integrierte Manometer kann der Eingangsdruck visuell kontrolliert werden. Dank der Fassverschraubung und den Absperrhähnen ist ein hermetisches Verschließen von Pumpe und Fass möglich. Das schützt die Gesundheit der Anwender und die Umwelt, denn lösemittelhaltige Dämpfe können nicht entweichen, wie es in einer Pressemeldung heißt. Mit der Fassverschraubung kann die Pumpe einfach im Gebinde befestigt werden. Die Zufuhr von Druckluft- bzw. Stickstoff (3 bis 10 bar) ist über eine mobile oder stationäre Druckluftversorgung möglich.

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