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Absaugtechnik zur Luftreinhaltung

Luftsicherung im Labor

| Autor/ Redakteur: Stefan Meißner* / Christian Lüttmann

In Chemielaboren gelten strenge Auflagen, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Dazu muss auch die Luft frei von Gefahrstoffen gehalten werden. Statt die gesamte Laborluft mit großer Leistung zu filtern, sind vor allem Abzüge und andere Lösungen der Absaugtechnik als Bewahrer reiner Laborluft im Einsatz.

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Abb.1: In Laboren muss die Luft von Gefahrstoffen reingehalten werden (Symbolbild).
Abb.1: In Laboren muss die Luft von Gefahrstoffen reingehalten werden (Symbolbild).
(Bild: ©Photographee.eu - stock.adobe.com)

Mitarbeitersicherheit und Arbeitsschutz sind bei Arbeiten im Labor von besonderer Relevanz. Viele denken hier sicher an spezielle Arbeitskleidung, Haut- und Augenschutz oder Explosionsschutz. Tatsächlich befasst sich eine Reihe von Verordnungen mit diesen Themen, etwa die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), das Infektionsschutzgesetz (IfSG) oder aber die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV). Letztere regelt allerdings auch eine Thematik, die teils eher als lapidar angesehen wird, jedoch von essenzieller Wichtigkeit ist: die Luftreinhaltung.

Dass die Qualität der Luft entscheidend beim Mitarbeiterschutz ist, sollte keine Überraschung sein. Schließlich steht der Mensch über die Atmung in direktem Stoffaustausch mit seiner Umgebung, was im Zweifelsfall eben auch Gefahrstoffe im Labor miteinschließt. Dabei geht es längst nicht nur um gefährliche Gase, sondern oft auch um Stäube und Schwebstoffe, die nicht einmal toxisch sein müssen. Drei Beispielfälle sollen mögliche Gefahrenquellen im Laboralltag veranschaulichen.