Mais-Schädling lässt Wurzeln wuchern (Wissenschaftsbild des Tages)
An der ETH Zürich haben Forscher unter Leitung von Professor Ralph Müller eine spannende Entdeckung gemacht: Altern macht den Knochen bei männlichen Mäusen mehr zu schaffen als bei weiblichen. Sie nutzten ein spezielles Mausmodell namens PolgD257A/D257A, um diese Unterschiede zu erforschen. Im Mittelpunkt der Studie stehen Osteozyten, eine Art spezialisierte Knochenzellen, die für den Erhalt stabiler Knochen unerlässlich sind. Mit der Zeit bricht das Kommunikationsnetzwerk dieser Zellen zusammen, was zu schwächeren und brüchigeren Knochen führt. Besonders männliche Mäuse zeigten stärkere Anzeichen dieser degenerativen Veränderungen. Die Forscher setzen modernste Bildgebungsverfahren ein, um die Abläufe im Maus-Knochen zu untersuchen und sehen dabei parallelen zur menschlichen Knochenalterung. Diese Erkenntnisse sind ein wichtiger Schritt zur Entwicklung neuer Behandlungsansätze gegen Osteoporose. Die Studie zeigt, wie wichtig es ist, Osteozyten und ihr Netzwerk zu verstehen, um die Knochengesundheit im Alter zu erhalten und gezielte Therapien zu entwickeln.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 24.6.2025 (Bild: National Institute of Arthritis and Musculoskeletal and Skin Diseases (NIAMS), Laboratory of Skin Biology, Maria I. Morasso, Ph.D., Chief National Institutes of Health)

