Mais-Schädling lässt Wurzeln wuchern (Wissenschaftsbild des Tages)
Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) sind komplexe neurologische Entwicklungsstörungen, die durch Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion, Kommunikation und durch eingeschränkte, repetitive Verhaltensmuster gekennzeichnet sind. Obwohl die genauen Ursachen nicht vollständig verstanden sind, vermuten Wissenschaftler eine genetische Prädisposition
Ein Forschungsteam der Kobe University hat 63 Maus-embryonale Stammzelllinien mit den Mutationen erstellt, die am stärksten mit Autismus assoziiert sind, um genetische Ursachen der Erkrankung zu untersuchen. Die Studie zeigte, dass diese Zellen Modellversuche zur Untersuchung von Autismus unterstützen und Gene identifizieren, die in bestimmten Zelltypen abnormal aktiv sind. Zudem fiel auf, dass autismusverursachende Mutationen oft dazu führen, dass Neuronen unförmige Proteine nicht beseitigen können, was möglicherweise neuronale Defekte verursacht. Diese Zellbank bietet wertvolle Ressourcen zur Erforschung von Autismus und verwandten psychischen Störungen wie Schizophrenie und Bipolarität.
Das Bild zeigt das Zellmodell aus Neuronen, die aus menschlichen embryonalen Stammzellen hergestellt wurden. Das Modell ermöglichen das Studium, wie Veränderungen in den Genen die Form und Funktion der Zelle beeinflussen.
Hier gehts zur Originalmeldung
Wissenschaftsbild des Tages vom 10.6.2025
Bildquelle: NOMURA Jun: Zellmodell aus Neuronen, Kobe University (CC BY 4.0) (Bild: NOMURA Jun)

