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Funktionsmaterialien Materialforschung mit Synchrotronstrahlung

Autor / Redakteur: Benedikt Stahl / Wolfgang Ernhofer

Das Helmholtz-Zentrum und die Freie Universität Berlin eröffnen am 17. August neues Labor zur Erforschung von Flüssigkeiten und Materialien in Lösung. Das Labor ist an zwei Standorten angesiedelt: am Elektronenspeicherring Bessy II im Technologiepark Adlershof und an einem neuen Laserlabor der Freien Universität.

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Prof. Dr. Emad Aziz, Juniorprofessor am Fachbereich Physik der Freien Universität, und sein Team erforschen in der neuen Einrichtung mithilfe von Hochleistungslasern Struktur und Eigenschaften von Flüssigkeiten und Grenzflächen.
Prof. Dr. Emad Aziz, Juniorprofessor am Fachbereich Physik der Freien Universität, und sein Team erforschen in der neuen Einrichtung mithilfe von Hochleistungslasern Struktur und Eigenschaften von Flüssigkeiten und Grenzflächen.
(Bild: Bernd Wannenmacher)

Berlin – Außergewöhnliche Methoden zur Untersuchung von funktionalen Materialien in Lösung bietet künftig eine neue Forschungseinrichtung des Helmholtz-Zentrums und der Freien Universität Berlin. Die untersuchten Materialien können moderne metallische Werkstoffe sein, aber auch biologische Substanzen wie Proteine.

Prof. Dr. Emad Aziz, Juniorprofessor am Fachbereich Physik der Freien Universität, und sein Team erforschen in der neuen Einrichtung mithilfe von Hochleistungslasern und der sogenannten Synchrotronstrahlung unter anderem Struktur und Eigenschaften von Flüssigkeiten und Grenzflächen.

Für die Arbeit stehen den Wissenschaftlern 3,5 Millionen Euro in einem Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung. Die Erkenntnisse der Materialforschung kommen unter anderem Innovationen in der Medizintechnik und der Energiebranche zugute, etwa bei der Bekämpfung von Krankheiten wie Krebs und bei der Entwicklung von Solarzellen.

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