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Wachstumsstrategie

Merck schließt zwei Übernahmen erfolgreich ab

| Redakteur: Alexander Stark

Merck hat den Abschluss der Übernahme von Intermolecular bekannt gegeben, einem in Kalifornien ansässigen Unternehmen, das in der Entwicklung fortschrittlicher Materialien aktiv ist.

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Die Herstellungs- und Testkapazitäten von Intermolecular ermöglichen es Merck künftig, Materialkombinationen unmittelbar im spezifischen Anwendungsumfeld zu testen.
Die Herstellungs- und Testkapazitäten von Intermolecular ermöglichen es Merck künftig, Materialkombinationen unmittelbar im spezifischen Anwendungsumfeld zu testen.
(Bild: Krystian Nawrocki)

Darmstadt – Merck hat den Abschluss der Übernahme von Intermolecular bekannt gegeben. Durch die Transaktion soll ein leistungsstarker Lösungsanbieter im Markt für Elektronikmaterialien entstehen, der die Entwicklung von digitalen Geräten und Technologien der nächsten Generation vorantreibt. Gemeinsam seien die Partner gut aufgestellt, um zukünftige Innovationen auf dem Markt für Elektronikmaterialien voranzutreiben und zu beschleunigen, sagte Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Performance Materials. Mit dem Closing werden etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Forschungs- und Entwicklungsstandort von Intermolecular in San José Teil des Unternehmensbereichs Performance Materials von Merck.

Am 6. Mai 2019 hatte Merck eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet, Intermolecular über eine Tochtergesellschaft im Rahmen einer Barübernahme für 1,20 Dollar je Aktie (1,09 Euro) zu übernehmen. Die Transaktion entspricht einem Eigenkapitalwert von ungefähr 56 Millionen Euro.

Merck hat außerdem einen weiteren Schritt im Rahmen seines strategischen Transformationsprogramms „Bright Future“ mitgeteilt. Am 16. September 2019 erhielten Versum Materials und Merck eine Mitteilung des amerikanischen CFIUS-Ausschusses (Committee on Foreign Investment in the United States), wonach dessen Überprüfung der geplanten Übernahme von Versum durch Merck abgeschlossen ist und der Ausschuss zu dem Ergebnis kam, dass im Zusammenhang mit der Transaktion keine ungelösten Bedenken der nationalen Sicherheit bestehen. Die Beteiligten arbeiten weiterhin daran, die Transaktion in der zweiten Jahreshälfte 2019 abzuschließen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden in China sowie der Erfüllung anderer üblicher Vollzugsbedingungen, hieß es in einer Mitteilung. Am 12. April 2019 hatte der Pharmakonzern eine endgültige Vereinbarung zum Erwerb von Versum Materials, einem Anbieter von Prozesschemikalien, Gasen und Ausrüstung für die Halbleiterfertigung unterzeichnet.

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