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Mobiles Raman-Spektrometer Mit neuem mobilen Raman-Spektrometer Gefahrstoffe direkt vor Ort identifizieren

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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Das Labor für die Hand. Der FirstDefender identifiziert Gefahr- und Explosivstoffe schnell und einfach. (Bild: Analyticon Instruments)
Das Labor für die Hand. Der FirstDefender identifiziert Gefahr- und Explosivstoffe schnell und einfach. (Bild: Analyticon Instruments)

Für die schnelle und zuverlässige Identifizierung unbekannter Gefahrstoffe direkt vor Ort bietet Analyticon Instruments/Rosbach das neue mobile Raman-Spektrometer Firstdefender RMX. Das System analysiert sowohl organische als auch anorganische Stoffe in Feststoffen, Flüssigkeiten, wässrigen Lösungen oder Mischungen. Auch die Bundeswehr nutzt das Gerät seit Anfang diesen Jahres im Rahmen ihrer Auslandseinsätze. Insbesondere sogenannte Selbstlaborate bergen ein unberechenbares Risiko für Einsatzkräfte. Diese unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen können mit einfach zu beschaffenden Chemikalien hergestellt werden und verheerende Schäden anrichten. Die Einsatzkräfte müssen daher zuverlässig unterscheiden können: Ist der gefundene Stoff giftig, explosiv oder harmlos? Ob es sich um eine illegale Drogenküche oder einen Bombenbauer mit terroristischem Hintergrund handelt, beweisen zudem vor allem die vor Ort gefundenen Chemikalien. Die neue, schnelle Vor-Ort-Analytik hilft den Soldaten die Stoffströme vor Ort zu überwachen, sich zu schützen, Risiken zu minimieren und Beweise zu sichern.

Die übersichtlich und einfach gestaltete Bedienoberfläche mit großen Tasten ermöglicht die Bedienung der robusten Spektrometer auch im Schutzanzug und unter Stress. Auf einen Manipulator montiert kann das Modell mit seiner flexiblen Sonde sogar ferngesteuert gefährliche Chemikalien erkennen und die Ergebnisse via Funk direkt aus der Gefahrenzone übermitteln.

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