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Mülheimer Wasseranalytische Seminar 2026 Wasseranalytiker trafen sich im September in Mülheim

Quelle: Pressemitteilung IWW Zentrum Wasser 2 min Lesedauer

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Vom 16. bis 17. September fand in Mülheim an der Ruhr das Mülheimer Wasseranalytische Seminar statt. Rund 200 Teilnehmer diskutierten über aktuelle Trends in der Wasseranalytik. Begleitet wurde die Veranstaltung durch eine Postersession, eine Fachausstellung und die Vergabe des Mülheimer Water Awards.

In 16 Vorträgen wurden auf dem MWAS aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wasseranalytik präsentiert. (Bild:  IWW Zentrum Wasser)
In 16 Vorträgen wurden auf dem MWAS aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wasseranalytik präsentiert.
(Bild: IWW Zentrum Wasser)

Das mittlerweile siebte Mülheimer Wasseranalytische Seminar am 16. und 17. September war ein großer Erfolg, heißt es von den Veranstaltern. Fast 200 Analytiker diskutierten zwei Tage lang über neueste analytische Themen und Ergebnisse. Die Stadthalle Mülheim bot wiederum ein perfektes Setting und Catering für die besondere Mischung von Vortragsprogramm, Posterausstellung und Fachmesse, die das MWAS seit Beginn auszeichnet und von allen Besuchern geschätzt wird.

Von hochauflösender Massenspektrometrie bis PFAS

In 16 Vorträgen und den wissenschaftlichen Postern setzte die Konferenz einen Fokus auf die aktuellen Herausforderungen und Ergebnisse der Wasseranalytik. Zwei Schwerpunkte waren die Nutzung der hochauflösenden MS (HRMS), diesmal vor allem zur Analyse von Transformationsprodukten, und die Analyse und Bewertung perfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS). Ergänzt wurde dies mit Vorträgen zur Bewertung von analytischen Befunden in Grundwasser und der Dimensionierung von Infektionsbarrieren sowie erstmals einer eigenen Session zur digitalen Transformation und Automation. Letztere stieß auf sehr positive Resonanz und spiegelte sich auch in den in der Fachausstellung vertretenen Unternehmen und Produkten wider.

Der Mülheim Water Award 2026 ging an eine Gruppe der CGI GmbH und der Berliner Wasserbetriebe.(Bild:  IWW Zentrum Wasser)
Der Mülheim Water Award 2026 ging an eine Gruppe der CGI GmbH und der Berliner Wasserbetriebe.
(Bild: IWW Zentrum Wasser)

Das MWAS umfasste auch wieder die Vergabe des Mülheim Water Awards am Konferenzabend, nun schon zum zehnten Mal. Der Preis wurde an eine Gruppe der GCI GmbH und der Berliner Wasserbetriebe für die Entwicklung und den erfolgreichen Einsatz von Rohrpassivsammlern im Wasser- und Abwassermonitoring vergeben. Der vielversprechende Ansatz wurde am zweiten Konferenztag von den drei Preisträgern Jörg-Helge Hein, Tobias Hensel und Frederik Zietzschmann gemeinsam präsentiert und im weiteren Verlauf des Seminars intensiv diskutiert.

Posterpreis Mülheimer Wasseranalytisches Seminar

Die Gewinner des Posterpreises des MWAS 2026.(Bild:  IWW Zentrum Wasser)
Die Gewinner des Posterpreises des MWAS 2026.
(Bild: IWW Zentrum Wasser)

Der von Shimadzu gestiftete Preis für die besten wissenschaftlichen Poster ging an junge Wissenschaftler der Hochschule Niederrhein in Krefeld (HNR) und der Instrumentellen Analytischen Chemie der Universität Duisburg-Essen (IAC UDE). Dr. Melanie Voigt (HNR) zeigte Ergebnisse zur Untersuchung der Transformation von Velafaxin mittels elektrochemischer Oxidation in einer μ-Durchflusszelle und anschließender HRMS. Im Poster von Daniel Höhn (IAC UDE) wurde eine schnelle Datenprozessierung in der Non-Target-Analyse mittels HRMS vorgestellt, die ohne nutzerspezifische Parameter auskommt.

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