Lösemittelextraktion Neue Systeme für die beschleunigte Lösemittelextraktion
Dionex hat zwei neue Systeme für die beschleunigte Lösemittelextraktion eingeführt.
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Die Flusswege der neuen ASE 350 und ASE 150-Systeme sind mit Dionium-Komponenten ausgestattet, die eine größere pH-Stabilität aufweisen. Neben weiteren neuen Möglichkeiten der Probenvorbehandlung wie In-Cell Clean-up und Filtration können nun auch basische und saure Hydrolyse-Proben extrahiert werden. Eine verbesserte Konzeption der Pumpen verkürzt laut Hersteller die Extraktionszeiten. Das neue Ofendesign beim ASE 150 bietet eine verbesserte Heizung und Zellabdichtung und eignet sich besonders für Laboratorien mit geringem Probendurchsatz. Das ASE 350 System bietet einen integrierten Lösemittel-Controller und die Smart Run Funktion, die eine falsche Zuordnung von Extraktionszellen und Sammelgefäßen verhindert. Für den unbeaufsichtigten Einsatz des Systems können Spülschritte mit unterschiedlichen Lösemitteln zwischen den Proben programmiert werden.
Lösemitteleinsparungen und kürzere Extraktionszeiten
Die beschleunigte Lösemittelextraktion (Accelerated Solvent Extraction = ASE) verwendet erhöhten Druck und Temperatur zur Extraktion von organischen Verbindungen aus einer Vielzahl von festen und pastösen Matrices. Mit der ASE werden deutliche Lösemitteleinsparungen und kürzere Extraktionszeiten erzielt, verglichen mit anderen Extraktionsmethoden wie Soxhlet, Ultraschall oder Ausschütteln. Die beschleunigte Lösemittelextraktion ist eine von der US EPA akzeptierte Methode zur Extraktion von Pestiziden aus Pflanzengewebe (Methode 3545). Mit den Systemen ASE 150 und ASE 350 stehen jetzt neue Möglichkeiten der Vorbehandlung, Lösemittelextraktion und Extraktaufreinigung für die Umweltanalytik, Lebensmittelanalytik, Petrochemie und den Life Sciences Bereich zur Verfügung.
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