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Hohe wissenschaftliche Produktivität
Phil S. Baran studierte an der Universität New York Chemie bevor er für seine Doktorarbeit an das Scripps Research Institute (TSRI), La Jolla wechselte. Nach einem Postdoc-Aufenthalt bei Prof. E.J. Corey (Harvard University) kehrte er 2003 als Assistant Professor an das TSRI zurück, wo er bereits 2008 bis zum Full Professor aufstieg. Seit 2009 ist er zudem Mitglied des Skaggs Institute for Chemical Biology und hat seit 2013 den Darlene Shiley Lehrstuhl für Chemie inne.
Von seiner hohen wissenschaftlichen Produktivität zeugen mehr als 250 Originalarbeiten und neun Patente. Er ist Mitglied der National Academy of Science der USA und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Elias J. Corey Award (2016), den Mukaiyama Award (2014) und das MacArthur Fellowship (‘genius grant‘, 2013).
Wilhelm-Manchot-Forschungsprofessur
Die Jürgen-Manchot-Stiftung verleiht die Wilhelm-Manchot-Forschungsprofessur jährlich an herausragende Chemiker. Neben der Würdigung des wissenschaftlichen Werkes ermöglicht die Stiftung die Lehrtätigkeit des Preisträgers an der Chemie-Fakultät der TU München. Die Auszeichnung erinnert an den Chemiker Wilhelm Manchot (1869 – 1945), der von 1914 bis 1935 Professor und Direktor des Anorganisch-Chemischen Instituts der damaligen Technischen Hochschule München war. Herausragend sind auch seine Verdienste als Hochschullehrer. Er übersetzte das bis heute unter der Bezeichnung „Hollemann-Wiberg" jedem Studenten bekannte Standardwerk der Anorganischen Chemie ins Deutsche.
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