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Spectro Analytical Instruments zeigte erstmals die Systemsoftware Smart Analyzer Vision 4.0 für die ICP-OES-Geräte Arcos und Genesis. Um eine intuitive Bedienung zu ermöglichen, wurde die Software laut Angaben von Spectro an das aktuelle Microsoft-Design angepasst. Die neue Version soll Anwendern trotz einer deutlich erweiterten Funktionspalette hohen Bedienkomfort garantieren und neuen Benutzern den Einstieg in die ICP-OES-Analytik erleichtern.
Shimadzu zeigte auf der Pittcon ein neues LC/MS-Single-Quadrupol-Massenspektrometer. Das LCMS-2020 verfügt über eine extrem hohe Scan-Geschwindigkeit und erlaubt einen noch genaueren Nachweis von Spurenverunreinigungen in Matrizes wie Umweltproben oder Medikamenten. Möglich wird dies durch die neue UF-Scan Technologie, die Geschwindigkeiten von 15 000 u/s erreicht.
A. Kruess Optronic stellte ein digitales Dichtemessgerät vor, das für eine Messung nur ein Probenvolumen von 0,3 Milliliter benötigt. In einem Messbereich von 0,00000 bis 1,99999 Gramm pro Kubikzentimeter misst das Gerät mit einer Genauigkeit von 0,00005 Gramm pro Kubikzentimeter. Wie es von Kruess heißt, soll das Messergebnis bereits nach einer Sekunde vorliegen. Herzstück des Systems ist eine mikromechanische Messzelle mit integrierter Erfassung der Probentemperatur.
Mit dem C9406GC präsentierte Hamamatsu ein Mini-Spektrometer, das über einen USB-Anschluss mit Energie versorgt wird. Das System eignet sich für Anwendungen in der NIR-Spektroskopie wie Messung des Wasseranteils oder der Messung von Schichtdicken.
Beckman Coulter zeigte auf der Pittcon mit dem PA 800 plus ein hoch selektives System für die Qualitätskontrolle und Analyse pharmazeutischer Proteine. Basierend auf kapillarelektrophoretischen Methoden ermöglicht das neue Gerät eine quantitative isoelektrische Fokussierung. Es bietet Pharma-Forschern die Möglichkeit, die Reinheit von Biotherapeutika exakt zu bestimmen und Isoformen eines Proteins voneinander zu trennen. Darüber hinaus demonstrierte Beckman Coulter neue Lösungen für die Partikelanalyse. Der Multisizer 4 beispielsweise ist ein Gerät, das sich für Anwendungen in der Umweltanalytik oder Qualitätskontrolle eignet.
2mag zeigte auf der Pittcon eine breite Palette an Magnetrührern. „Wir exportieren rund 50 Prozent unserer Produkte ins Ausland, wobei besonders die USA für uns als Absatzmarkt sehr wichtig ist. Hier auf der Pittcon haben wir die Möglichkeit, mit vielen amerikanischen Kunden in Kontakt zu treten und unsere neuen Lösungen zu zeigen“, sagte Michael Fischer, CEO von 2mag über die Bedeutung der Pittcon.
Bischoff Analysentechnik präsentierte auf der Messe Methodenentwicklungs-Kits für die HPLC-Optimierung. Vor dem Hintergrund der Acetonitril-Knappheit bietet das Unternehmen neue Methoden an, mit denen der Acetonitril-Verbrauch gesenkt oder durch Umstellung auf andere Lösungsmittel komplett auf Acetonitril verzichtet werden kann.
Oerlikon Leybold Vacuum stellte auf der Pittcon erstmals die neue Vakuumpumpenserie Sogevac BI vor. Die kompakten Pumpen wurden speziell für Anwendungen im Bereich der Massenspektrometrie, Gefriertrocknung und Kühlung sowie Klimatisierung entwickelt. Sie sind leise und verfügen u.a. über ein integriertes Ölrückgewinnungssystem und Vakuum-Sicherheitsventil. Darüber hinaus präsentierte das Unternehmen die Turbovac SL Turbo-Molekularpumpen-Serie, die eine mechanische Rotorlagerung und Compoundstufe bietet und sich nach Angaben des Herstellers durch eine kompakte Konstruktion, ausgezeichnete Vakuum-Leistungsdaten und ein standardisiertes Zubehörprogramm auszeichnet.
WITec, Hersteller von hochauflösenden optischen und Rastersonden-Mikroskopen, stellte auf einer Pressekonferenz neben den Mikroskopreihen alpha500 und alpha700 für chemische 3D- und hochaufgelöste Oberflächenanalysen die WITec Project Plus Software für die Bildverarbeitung und Datenanalyse im Rahmen des konfokalen Raman Imagings und der Scanning Probe Mikroskopie vor. Auch verborgene Strukturen lassen sich mit der Software automatisch finden. Die Systeme von WiTec erlauben die Kombination verschiedener Mikroskopietechniken wie Raman Mikroskopie, SNOM oder AFM in einem Gerät und ermöglichen eine umfassende chemische, strukturelle und optische Analyse einer Probe.

Bereits zum 15. Mal präsentiert Gerstel auf der Pittcon technische und applikative Innovationen für die GC (GC/MS) und LC (LC/MS). „Wer mit den Anwendern amerikanischer Analyselaboratorien ins Gespräch kommen und einen dauerhaften Austausch pflegen will, kommt an der Pittsburgh Conference nicht vorbei“, sagen Eberhard G. Gerstel und Holger Gerstel. Zu groß sei das Land, zu weit die Wege, um laufend „Hausbesuche“ zu unternehmen, wissen die geschäftsführenden Gesellschafter von Gerstel. Die Pittcon biete in konzentrierter Form eine einmalige Chance zur Begegnung: Für den fachlichen Diskurs mit Anwendern, der für Analysengerätehersteller per se maßgeblich und richtungsweisend sein kann, sowie die Präsentation neuer Produkte. „In den USA gibt es für uns kein besseres Forum. Die Teilnahme an der Pittcon ist ohne Übertreibung für uns ein absolutes Muss“, betont Eberhard G. Gerstel. Zu den neuen Lösungen für die automatisierte Probenvorbereitung gehören die automatisierte Disposable Pipette Extraction (DPX), die automatisierte Festphasenextraktion (SPE) sowie das MultiFaserSystem (MFS), ein System zur automatisierten Austausch von SPME-Fasern.
Pittcon-Konferenz
Das Programm der Pittcon-Konferenz war in diesem Jahr geprägt von global relevanten Themen wie Lebensmittelqualität und -sicherheit, Umwelt oder dem Schutz vor biologischen Waffen.
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