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Vakuumkonzentratoren
Proben schnell und schonend eindampfen – Vakuumkonzentratoren erleichtern Laboralltag

Von Dr. Ilka Ottleben 4 min Lesedauer

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Ob DNA, RNA oder Proteine – will man Proben schnell und sicher für weitere Analysen aufkonzentrieren oder schonend trocknen, sind Vakuumkonzentratoren das Mittel der Wahl. Moderne Geräte zeichnen sich durch hohe und flexible Kapazitäten und viele weitere hilfreiche Details aus.

Abb. 1: Vakuumkonzentratoren – Nützliche Hilfsmttel für das schnelle und schonende Konzentrieren oder Trocknen von Proben. Das CentriVap-System von Labconco.(Bild:  Labconco)
Abb. 1: Vakuumkonzentratoren – Nützliche Hilfsmttel für das schnelle und schonende Konzentrieren oder Trocknen von Proben. Das CentriVap-System von Labconco.
(Bild: Labconco)

So einfach und doch so unendlich nützlich – Vakuumkonzentratoren gehören zu den Errungenschaften der modernen Laborgerätetechnik, die eine echte Erleichterung für den Laboralltag bringen. Kein lästiges, wiederholtes und zeitaufwändiges Ausfällen oder Dialysieren mehr, um beispielsweise DNA- oder Protein-Proben aufzukonzentrieren und dabei zudem noch Gefahr zu laufen, durch ineffiziente oder fehlerhafte Handhabung Probenmaterial zu verlieren. Stattdessen einfach: Proben einsetzen, Gerät programmieren, Startknopf drücken – und in der Zwischenzeit weitere Experimente vorbereiten, Paper lesen, oder auch mal einen Kaffee trinken?

Dabei können moderne Vakuumkonzentratoren heute weit mehr als ein Vakuum erzeugen und zentrifugieren. So bieten die durch Fisher Scientific Deutschland vertriebenen Mivac-Systeme von Genevac beispielsweise optimierte Programme für Wasser, Alkohol und andere Lösungsmittel. Timer und Display gewährleisten eine präzise Temperaturkontrolle und der Innenraum lässt sich mit verschiedenen Funktionen beheizen. Auch die chemische Beständigkeit ist durch Acrylglasdeckel und einer Polymer-beschichteten Aluminiumkammer gewährleistet. Der Antrieb der Rotoren erfolgt elektromagnetisch. Das Mivac-DNA/RNA-System ermöglicht die Verdampfung von Wasser und organischen Lösungsmitteln und den Einsatz von diversen Probenröhrchen, Reaktionsgefäßen, Mikrotiterplatten und Chromatographievials. Die Kapazität reicht für bis zu 120 Reaktionsgefäße und sechs Mikrotiterplatten. Zur Verdampfung höher siedender Lösungsmittel werden Mivac-Duo- und Mivac-Quatro-Systeme verwendet. Der Mivac Quatro hat eine Kapazität von 200 0,5-ml-Reaktionsgefäßen oder 20 Mikrotiterplatten. Die Druckregelung der Duo- und Quatro-Systeme erlaubt es, den Druck in allen Stufen der Proben­konzentration zu ermitteln. Druck- und Vakuumrampen lassen sich so umfassend kontrolllieren und die Konzentrationsvorgänge sanft beginnen, betont der Hersteller.

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