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Betäubungsmittel

Quantitative Bestimmung von Betäubungsmitteln in Kapillarblut

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Optimierte Drogentherapie durch quantitative Analyse

Durch die quantitative Nachweismöglichkeit kann die Analyse von Kapillarblutproben auch helfen, die Behandlung von Suchtpatienten zu optimieren. „Wir erhalten Hinweise darauf, ob der Patient tatsächlich das einnimmt, was er einnehmen soll und ob er sich dabei an die Dosierung hält“, erläutert Wilhelm. So lässt sich die Medikation individuell anpassen und die Prävalenz für einen Rückfall verringern. „Patient und Arzt profitieren von einfacheren Prozessen bei der Probenabgabe und aussagekräftigeren Befunden“, so der Laborleiter weiter. „Trotzdem ist die Methode immer als Ergänzung zu konventionellen Methoden zu sehen.“ LADR ist das einzige Labor in Deutschland, das die massenspektrometrische Bestimmung von Betäubungsmitteln und Pharmaka aus Kapillarblut als Routinemethode anbietet. Derzeit werden pro Woche etwa 100 bis 200 Proben analysiert.

Die LADR ist einer der größten Zusammenschlüsse medizinischer Laboratorien Europas. Neben den labormedizinischen Schwerpunkten werden auch Hygiene-, Wasser-, Umwelt- und Lebensmittelanalytische Dienstleistungen angeboten. n

* *I. Gehard: Pressebüro Beatrix Gebhardt-Seele, 80636 München

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