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Reach

Reach erreicht besonders besorgniserregende Stoffe

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Dafür ist es erforderlich, sich mit den Verfahren und Vorgehensweisen im gesamten Reach-Prozess sehr gut auszukennen und mit den involvierten Gremien eng vernetzt zu sein. So besteht z.B. ein Problem darin, dass SVHC-Eigenschaften von Stoffen sowohl über die CORAP-Prozesse (Community Rolling Action Plan) ermittelt werden als auch über eher uneinheitliche Prozesse in den Fachbehörden der EU-Mitgliedstaaten.

Für Hersteller von Industriechemikalien ist Reach deshalb auch nach der erfolgreichen Registrierung eines Stoffes nicht zu Ende. Das Autorisierungs- und Restriktionsverfahren betrifft nur einen Teil der Stoffe und hat gerade erst begonnen.

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Roadmap braucht europaweit einheitliche Leitplanken

Einige der Stoffe, die sich auf der SVHC-Kandidatenliste befinden, sind auf Initiative von nationalen Behörden dorthin gelangt. Nach Einschätzung der CEFIC, des europäischen Verbandes der chemischen Industrie, stellt das Ausscheren aus der vereinbarten Chemikalienverordnung ein großes Problem dar. „Hier wünschen wir uns eine Harmonisierung und vor allem ein stärkeres Gehör für die Bedürfnisse der Chemikalienhersteller“, erklärt Allmendinger.

Es gehe dabei darum, eine ausgewogene und wissenschaftlich fundierte Sicht auf die möglichen Gefahren eines Stoffes zu erzielen sowie gesundheitliche, ökologische und wirtschaftliche Aspekte in einem globalen Markt gleichberechtigt zu behandeln.

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* Oliver Gehrmann: Currenta GmbH & Co. OHG; 51373 Leverkusen

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