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All-In-One-Lösung für Wasseraufbereitung Reinstwasser für jeden Typ

| Redakteur: Christian Lüttmann

Das neue Aufbereitungssystem für Reinstwasser vom Typ I, II oder III von Elga Labwater soll sich durch hohe Entnahmeleistung, einfache Installation und geringe Umweltbelastung auszeichnen.

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(Bild: Veolia Water Technologies)

Der Markt für Laborsysteme ändert sich: Zum einen nimmt die Anzahl der Labore zu, zunehmend auch in sich entwickelnden Märkten wie in Asien. Darüber hinaus steigen weltweit die Investitionen im Gesundheitssektor. Neben der Wirtschaftlichkeit werden Themen wie Nachhaltigkeit, Einfachheit und Zuverlässigkeit immer wichtiger. Diese Entwicklung war für Elga Labwater – die Technologiemarke für Laborwasseraufbereitung von Veolia Water – der Anlass, ein neues System für die Wasseraufbereitung der Typen I bis III zu entwickeln. Von Reinstwasser (Typ I) für anspruchsvolle wissenschaftliche oder analytische Anwendungen, über Reinwasser (Typ II) für die Medienvorbereitung oder Herstellung von Pufferlösung bis hin zu RO-Wasser (Typ III) für den Einsatz in Spülmaschinen oder Autoklaven: Als wirtschaftliche Einzelplatzlösung soll sich die neue Purelab Quest in erster Linie für Forschungsinstitute, Universitäten und Industrielabore eignen.

Das System besitzt im Wettbewerbsvergleich eine hohe Entnahmeleistung von bis zu 1,2 Litern Wasser pro Minute, heißt es vom Unternehmen. Die empfohlene Gesamtentnahmemenge liegt bei bis zu 10 Litern (Typ I und Typ II) pro Tag. Für größere Wassermengen des Typs III können bei Bedarf externe Tanks mit Volumen von 15 oder 30 Litern angeschlossen werden. Die Purelab Quest UV produziert Reinstwasser Typ I mit einem geringen TOC-Wert von < 5 ppb und soll sich daher für kritische analytische Anwendungen eignen. Für weniger anspruchsvolle Anwendungen hinsichtlich TOC (< 30 ppb) steht ein Modell ohne UV-Lampe zur Auswahl.

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Einfache Installation und Wartung

Die Laborwasseraufbereitung lässt sich nach dem Prinzip Plug & Play einfach ohne weitere Vorkenntnisse installieren und ist Unternehmensangaben zufolge innerhalb von dreieinhalb Stunden betriebsbereit. Das benutzerfreundliche Menü soll eine intuitive Bedienung erlauben. Um Ausfallzeiten vorzubeugen, ist das System mit einem Programm für automatische Sanitisierung ausgestattet. Die Reinigung dauert circa eineinhalb Stunden und beugt der Entstehung von Biofilmen vor. Das Purelab Quest System soll zudem nur geringe Betriebskosten für Verbrauchsmaterialien verursachen und somit besonders wirtschaftlich sein. Durch den einfachen Zugang zum Gerät lassen sich diese Materialien einfach und zeitsparend auswechseln. Weitergehende Vorkenntnisse sollen dafür nicht erforderlich sein.

Hochwertige Sensoren übernehmen das Monitoring der Wasserqualität. Kommt es zu Abweichungen oder müssen Verbrauchsmaterialien getauscht werden, wird dies auf dem Display angezeigt und zugleich werden entsprechende Warnsignale ausgelöst. Dazu werden die einzelnen Parameter der Wasserqualität kontinuierlich abgebildet. Diese Daten und auch Alarme können über eine USB-Schnittstelle mitgeschrieben und so für die Qualitätssicherung oder für Analysezwecke weiterverarbeitet werden. Über den USB-Port lassen sich auch Softwareupdates einspielen. Darüber hinaus kann man das Gerät an die Online-Plattform Aquavista von Veolia Water Technologies anbinden. Über diese Plattform lassen sich die Daten orts- und zeitunabhängig aufrufen und auf Smartphone, Tablet, Laptop oder Desktop darstellen. Dies soll die lückenlose Qualitätsdokumentation erleichtern. Zudem ist auf der Plattform für jedes Gerät ein Profil angelegt, das auch Vertragsdaten oder Servicetermine enthält.

Geringe Umweltbelastung und hohe Belastbarkeit

Mit lediglich 23,2 Zentimeter Breite ist das Wasseraufbereitungssystem platzsparend und eignet sich auch für die Wandmontage. Die Anlage ist zu 85 Prozent aus recycelten Werkstoffen hergestellt, mit Ausnahme der Teile, die mit dem Reinstwasser in Berührung kommen. Damit soll das Gerät dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck eines Labors zu verringern und mithelfen, Materialkreisläufe nachhaltiger zu gestalten. In der Entwicklung wurde das System einer Dauerprüfung unter Einsatz von Robotern ausgesetzt. Dabei wurden über 150.000 Dispenser-Zyklen erreicht, heißt es in einer Pressemeldung.

Mit der neuen Purelab Quest stellt Elga Labwater nach eigenen Angaben ein verlässliches und zugleich kostengünstiges Aufbereitungssystem vor: Das kompakte Gerät erzeugt Laborwasser in reproduzierbarer Qualität für alle drei Reinheitsklassen und soll damit als Rundum-Lösung für den täglichen Einsatz in den Laboren der Industrie, Wissenschaft und Medizin überzeugen.

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