English China

EU-Kommunalabwasserrichtlinie Wasserproben KARL-konform messen

Quelle: Pressemitteilung Endress+Hauser 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit der neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) steigen die Anforderungen an Betreiber kommunaler Kläranlagen, Anlagenbauer und Planungsbüros. Strengere Grenzwerte für Stickstoff und Phosphor verlangen hochpräzise Messtechnik, effiziente Prozesse und zuverlässige Daten. Wie das in der Praxis gelingt, zeigt die Kläranlage Colditz im Landkreis Leipzig: Dort hat Veolia Wasser Deutschland gemeinsam mit dem Messtechnikspezialist Endress+Hauser ein System zur kontinuierlichen Phosphatmessung realisiert – mit CA80PH-Analysator, Netilion Cloud und digitalem Fernzugriff.

Kläranlage Colditz im Landkreis Leipzig: Hier setzt Veolia Wasser Deutschland auf moderne Online-Analytik, um die verschärften Anforderungen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie KARL zuverlässig zu erfüllen.(Bild:  Endress + Hauser)
Kläranlage Colditz im Landkreis Leipzig: Hier setzt Veolia Wasser Deutschland auf moderne Online-Analytik, um die verschärften Anforderungen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie KARL zuverlässig zu erfüllen.
(Bild: Endress + Hauser)

Mit der neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) steigen die Anforderungen an Betreiber kommunaler Kläranlagen, Anlagenbauer und Planungsbüros. Strengere Grenzwerte für Stickstoff und Phosphor verlangen hochpräzise Messtechnik, effiziente Prozesse und zuverlässige Daten. Wie das in der Praxis gelingt, zeigt die Kläranlage Colditz im Landkreis Leipzig: Dort hat Veolia Wasser Deutschland gemeinsam mit dem Messtechnikspezialist Endress+Hauser ein System zur kontinuierlichen Phosphatmessung realisiert – mit CA80PH-Analysator, Netilion Cloud und digitalem Fernzugriff.

Wasser ist eine der wertvollsten Ressourcen unseres Planeten – und in Deutschland sind wir es gewohnt, jederzeit unbegrenzt und in hoher Qualität darauf zugreifen zu können. Doch auch hierzulande gerät diese vermeintliche Selbstverständlichkeit zunehmend ins Wanken. Schadstoffe wie Mikroplastik, anthropogene Spurenstoffe und v. a. zu hohe Nährstoffbelastungen durch Stickstoff und Phosphor beeinträchtigen die Wasserqualität und gefährden die Versorgungssicherheit. Um einer drohenden Wasserknappheit vorzubeugen, verpflichtet die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie alle Mitgliedsstaaten bis 2027 zur Umsetzung verschärfter Vorgaben. Sie ersetzt die seit 1991 gültigen Vorgaben und legt europaweit fest, wie Abwasser künftig gesammelt, gereinigt und in die Umwelt eingeleitet werden darf. Herzstück der Reform ist eine vierte Reinigungsstufe in Kläranlagen, mit der Mikro­schadstoffe wie Arzneimittelrückstände wirksam entfernt werden sollen. Gleichzeitig gelten strengere Grenzwerte für Stickstoff und Phosphor, die Zahl der erfassten Kläranlagen wird ausgeweitet und Kommunen müssen Abwassermanagementpläne erstellen. Erstmals schreibt die Richtlinie zudem vor, dass auch bestimmte Industriezweige nach dem Verursacherprinzip an den Kosten beteiligt werden. Für viele Betreiber bedeutet das: Investitionen in Messtechnik und kontinuierliches Monitoring. Auch die Kläranlage im sächsischen Colditz, die von der Veolia Wasser Deutschland GmbH im Auftrag des Versorgungsverbandes Grimma-Geithain betrieben wird, stand vor der Aufgabe, die Phosphatwerte zuverlässiger zu kontrollieren und dauerhaft im gesetzlichen Rahmen zu halten. Um die gesetzlichen Anforderungen dauerhaft und verlässlich zu erfüllen, reichte eine punktuelle Überwachung nicht mehr aus – notwendig war eine kontinuierliche und präzise Kontrolle des Phosphatgehalts im Abwasser. Der nun eingesetzte Analysator erfasst die Konzentration in beiden Belebungsbecken lückenlos und in Echtzeit und bildet die Grundlage für eine bedarfsgerechte Steuerung.

(ID:50811310)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung