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Produktüberwachung

Rheologie in der Qualitätskontrolle von Farben und Lacken

| Autor / Redakteur: Cornelia Küchenmeister-Lehrheuer*, Fabian Meyer* und Fritz Soergel* / Dr. Ilka Ottleben

Abb. 1: Modulares Rheometer für die Qualitätskontrolle: Der Thermo Scientific Haake Viscotester iQ erlaubt schnelles Wechseln zwischen koaxialen Zylinder- (links), Kegel- und Platte-Messgeometrien (rechts) sowie Flügel-Drehkörpern (Mitte)
Abb. 1: Modulares Rheometer für die Qualitätskontrolle: Der Thermo Scientific Haake Viscotester iQ erlaubt schnelles Wechseln zwischen koaxialen Zylinder- (links), Kegel- und Platte-Messgeometrien (rechts) sowie Flügel-Drehkörpern (Mitte) (Bild: Thermo Fisher Scientific)

In der Qualitätssicherung (QS) ist die Rheologie eine etablierte analytische Methode. Wie ein modernes Rheometer dabei hilft, aussagekräftige Ergebnisse zur Vorhersage wesentlicher Produkteigenschaften von Farben und Lacken zu erhalten, zu dokumentieren und Messfehler zu vermeiden, lesen Sie hier.

Im Lauf der Jahre und im Zug der Globalisierung haben sich in der Qualitätssicherung (QS) die Erwartungen an Messgeräte und ihre Bediensicherheit erhöht. Messergebnisse sowie deren Auswertung und Dokumentation müssen für Batch-Freigaben schnell und fehlerfrei in standardisierter Form zur Verfügung stehen – und dies möglichst mit hoher Genauigkeit, reproduzierbar, benutzerunabhängig, weitgehend automatisiert und vergleichbar zwischen verschiedenen Standorten. Eine lückenlose QS-Dokumentation sollte neben den Messdaten, der Probenidentifikation, der verwendeten Gerätekonfiguration sowie der Mess- und Auswerteroutine auch beinhalten welcher Mitarbeiter die Messung durchgeführt hat.

Werden in einem QS-Labor sehr unterschiedliche Proben vermessen, muss das Rheometer den Wechsel zwischen verschiedenen Konfigurationen schnell und einfach ermöglichen. Dies beinhaltet die Verfügbarkeit verschiedener Temperiereinheiten für unterschiedliche Messgeometrien. Für niedrigviskose Lacke auf Wasserbasis eignen sich beispielsweise koaxiale Zylinder-Messgeometrien, während für pastösere Druckfarben parallele Platten- bzw. Kegel/Platte-Messgeometrien von Vorteil sind. Messungen im Originalbehälter können mit einem universellen Gebindehalter sowie einem Flügeldrehkörper bei Umgebungstemperatur durchgeführt werden (s. Abb. 1).

* C. Küchenmeister-Lehrheuer, F. Meyer, F. Soergel: Thermo Fisher Scientific, 76227 Karlsruhe

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