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Investition Roche investiert an Standorten in Deutschland und der Schweiz

Redakteur: Doris Neukirchen

Roche investiert insgesamt 430 Millionen Schweizer Franken in den Ausbau von Forschungs- und Produktionszentren zur Entwicklung, Herstellung und Abfüllung innovativer Biopharmazeutika.

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Mannheim, Penzberg, Kaiseraugst/Schweiz – Roche hat umfangreiche Investitionsvorhaben für die Standorte Penzberg, Mannheim und Kaiseraugst beschlossen. In Penzberg werden mit einem Investitionsvolumen von rund 280 Millionen Schweizer Franken die Biotech-Aktivitäten zur Erforschung und Entwicklung biotechnologisch hergestellter Medikamente ausgebaut. Mit dieser Entscheidung wird das volle Potenzial der unternehmenseigenen Wertschöpfungskette zur Entwicklung und Produktion von biopharmazeutischen Arzneimitteln mit dem Schwerpunkt Onkologie erschlossen. Für die Standorte Mannheim und Kaiseraugst sind insgesamt Investitionen von rund 150 Millionen Schweizer Franken geplant, um Kapazitäten für moderne Spritzenabfüllungen für Medikamente wie Mircera, Pegasys oder Actemra auszubauen.

Produktion von Biopharmazeutika

Franz B. Humer, Roche CEO und Verwaltungsratspräsident kommentierte den Entscheid wie folgt: „Nach umfangreicher Evaluation und Bewertung unserer Produktionsstandorte in zahlreichen Weltregionen und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen vor Ort haben wir entschieden, die Investitionen an den drei Standorten in Deutschland und der Schweiz zu tätigen. Durch diesen Schritt wird die Produktion unserer stark nachgefragten Biopharmazeutika gesichert und erweitert. Solche Investitionen sind sehr langfristiger Natur, sie schaffen in und um das Unternehmen hunderte von Arbeitsplätzen. Es ist daher von großer Wichtigkeit, dass die Rahmenbedingungen auch langfristig industriefreundlich und stabil bleiben“.

Vertrauen in den Standort Deutschland

Über die letzten fünf Jahre hat Roche damit allein in Deutschland und in der Schweiz je rund eine Milliarde Schweizer Franken (rund 600 Millionen Euro) in neue Pharma Produktionsanlagen investiert und mehrere hundert neue Stellen geschaffen. Die Entscheidung der Schweizer Konzernleitung, erneut in die Standorte von Roche Diagnostics in Mannheim (72 Millionen Euro) und Penzberg (172 Millionen Euro) zu investieren, ist ein klarer Beleg für das Vertrauen des Konzerns in die Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten sowie in die Fähigkeiten und das Know-how der Mitarbeiter an den Roche-Standorten in Deutschland. Ferner macht die Entscheidung deutlich, dass die Anstrengungen zur verbesserten Wettbewerbsfähigkeit in der Roche Diagnostics GmbH von der Konzernleitung honoriert werden. „Positiv beeinflusst wurde der Beschluss von der vor kurzem getroffenen Vereinbarung zum neuen Arbeitszeitmodell der 40 Stunden-Woche bei der Roche Diagnostics GmbH“, macht Dr. Jürgen Schwiezer, CEO der Division Roche Diagnostics und Vorsitzender der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH, deutlich. Auch erfolgreiche Projekte, die zu einer deutlichen Kosteneinsparung durch die Optimierung von Arbeitsabläufen und –prozessen führen, spielten bei der Entscheidungsfindung eine maßgebliche Rolle.

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