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Chemieindustrie in Russland

Russlands Chemieindustrie erweitert und modernisiert Produktionsanlagen

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Der staatliche Erdölkonzern Rosneft will in den kommenden drei Jahren eine neue Raffinerie im Moskauer Gebiet bauen; Kostenpunkt: 7 Mrd. US$. Die Kapazitäten sollen bei 12 Mio. t liegen. Das gab der Konzern Ende Juni 2012 auf dem Internationalen Petersburger Wirtschaftsforum bekannt. Die Produktion soll 2015, spätestens aber 2016 aufgenommen werden.

Die Firma Omsktechuglerod hat einen Kredit über 10 Mio. US$ erhalten. Damit will das Omsker Unternehmen die Produktionskapazitäten erhöhen. Künftig sollen in dem Betrieb 265.000 t technische Kohlenstoffe hergestellt werden. Momentan liegen die Kapazitäten bei 203.000 t. Zu den Abnehmern von Omsktechuglerod gehören Konzerne wie Sibur-Holding, Nokian Tyres, Michelin, Continental und Pirelli.

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Der Konzern TNK-BP will für die Modernisierung der Reinigungsanlage im Erdölverarbeitungswerk Saratow bis 2016 rund 40 Mio. US$ investieren. Dort werden jährlich 6 Mio. t des schwarzen Goldes verarbeitet. Dank der Modernisierung sollen die Abwässer (als Brauchwasser) später wieder im Produktionsprozess bei TNK-BP verwendet werden können. Außerdem soll die Umweltbelastung sinken.

Tabellen, Zahlen und weitere Fakten zur Chemieindustrie in Russland finden Sie in der Bildergalerie des Artikels.

Lesen Sie auch den Länderreport Russland: Russlands Chemieindustrie boomt und Die Top 5 Chemie-Länderreports des Jahres 2012

* Quelle: Germany Trade and Invest

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