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Kapselfilter

Schutz vor Bioreaktor-Kontamination

| Redakteur: Doris Popp

Die neuen Viresolve-Barrier-Kapselfilter von Merck sollen das Risiko einer Kontamination von Bioreaktoren verringern.

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Viresolve-Barrier-Kapselfilter
Viresolve-Barrier-Kapselfilter
(Bild: Merck)

Viresolve-Barrier-Filter sind so konzipiert, dass Viren, Mykoplasmen und Bakterien aus Zellkulturmedien entfernt werden. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des „Viral Safety Assurance Program“ von Merck. Das Programm zur Gewährleistung der Virussicherheit ist darauf ausgelegt, das Risiko einer Viruskontamination in biotechnologischen Herstellungs-(Upstream-)Prozessen zu senken und die potenziellen Auswirkungen auf die Arzneimittelversorgung sowie die Patientensicherheit zu minimieren. Das Programm verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zum Thema Virussicherheit und bietet Lösungen, die Upstream-Prozesse vor dem Eindringen von Viren zu schützen. Auch soll es den Nachweis von Viren in Zellen, Rohstoffen und Zwischenprodukten sowie die Abreicherung von Viren in Downstream-Prozessen ermöglichen.

Viresolve-Barrier-Filter sind laut Herstellerangaben vom Labor- bis zum Produktionsmaßstab skalierbar. Darüber hinaus sollen sie die Virusfiltration mit hohem Durchfluss und hoher Kapazität ermöglichen. So soll die Produktivität sichergestellt werden, ohne die Leistungsfähigkeit der Zellkultur oder die Qualitätseigenschaften von Proteinen zu beeinflussen. Die Kapselfilter, einschließlich skalierbarer Mikrofilter für die Prozessentwicklung, sind in Größen von bis zu einem Quadratmeter erhältlich. Sie können direkt vor dem Biorekator oder in Lagerbehältern für Kulturmedien eingesetzt werden.
Achema: Halle 4.2, Stand G17

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