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Dossier Verbraucherschutz

Sicherheit für den Konsumenten: Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

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Wer häufiger auswärts isst, hat sich vielleicht selbst schon das ein oder andere Mal gefragt, ob hier und da in punkto Hygiene alles in Ordnung ist – sich dann aber doch auf einen „robusten Magen“ verlassen. Die Frage, stellt sich aber zu Recht:

Der Preis hat seinen Preis: Modeschmuckartikel geraten häufig ins Visier der Überwachungsbehörden. Zuletzt fielen sie durch erhöhte Blei- und Cadmiumgehalte auf. Welche Lebensmittel und Bedarfsgegenstände noch beanstandet wurden, lesen Sie hier:

Nanomaterialien sind längst Bestandteil des Alltags unserer modernen Gesellschaft. Doch wie verhalten sich die Partikel im Organismus? Werden die Nanopartikel verstoffwechselt und sind sie gefährlich? Diesen Fragen widmet sich ein aktuelles Forschungsvorhaben:

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) überwacht jährlich das Auftreten von Erregern, die von Tieren auf Menschen übergehen können und fasst die Ergebnisse in seinem Zoonosen-Monitoring zusammen:

Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Risikoforschung soll erstmals umfassend untersuchen, wie sich auch die Schadstoffbelastung von Lebensmitteln bei ihrer Zubereitung verändert. Die Studie soll einen wichtigen Beitrag für fundierte Ernährungsempfehlungen leisten:

Ein Forschungsteam der Universität Hamburg befasst sich hingegen im Rahmen des Projektes „Food Profiling“ mit der Sicherstellung der Authentizität von Lebensmitteln:

Wildpilze sind, so man sie mag, etwas wirklich Feines. Allerdings kann ihr Genuss, je nach regionaler Herkunft, auch mit einem Gesundheitsrisiko verbunden sein. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gibt hier Empfehlungen für den Verzehr:

Wer gerne Tee vielleicht sogar mit Honig trinkt, hat möglicherweise schon einmal etwas von Pyrrolizidinalkaloiden (PA) gehört. Tatsächlich nehmen Verbraucher über diese Lebensmittelgruppen am meisten dieser leberschädigenden Substanzen auf, die im Tierversuch erbgutverändernde und krebsauslösende Wirkungen zeigen:

Leider ist nicht immer das in einem Lebensmittel drin, was draufsteht. Lebensmittelwissenschaftler haben aktuell einen für Lebensmittel nicht zugelassenen Textilfarbstoff aus der Gruppe der Azofarbstoffe in einem angeblichen „Hibiskus- und Rote-Bete-Extrakt“ nachgewiesen:

Lebensmittelallergien können für die Betroffenen sehr lästig, mitunter sogar extrem gefährlich sein. Ursachen, Diagnose und mögliche Therapien von Lebensmittelallergien sind Gegenstand eines umfassenden, interdisziplinären Forschungsprojektes:

Manchmal sind es nicht erst die überwachenden Behörden, die zu einem besseren Verbraucherschutz beitragen können. Manchmal ist man es einfach selbst. Beispiel: der heimische Kühlschrank:

Dibutyladipat, das u.a. als Weichmacher in PVC genutzt wird, gehört zu den Substanzen, für die in diesem Jahr im Rahmen des Human-Biomonitorings neue Nachweismethoden entwickelt werden. Für welche Substanzen dies noch gilt, lesen Sie hier:

Wieder ein Aspekt, bei dem wir selbst gefragt sind, um uns zu schützen: Die schlechte Kühlung von Lebensmitteln ist eine der Hauptursachen für „Lebensmittelvergiftungen“. Wo lauern die Gefahren besonders?

Wasser ist unser höchstes Gut. Und Trinkwasser aus dem Wasserhahn genügt in Deutschland hohen Qualitätsansprüchen, so die Stiftung Warentest:

Ehe ein Flammschutzmittel für die Massenproduktion in Frage kommt, ist es unabdingbar, die Sicherheit für den Menschen zu gewährleisten. Dass eine vorgängige toxikologische Abklärung von Vorteil ist, zeigt das Beispiel des Flammschutzmittels TCCP:

Gute Nachricht für alle Matjes-Freunde: Nach Aussage des Bundesamtes für Verbraucherschutz- und Lebensmittelsicherheit sind in Deutschland verkaufte Matjesheringe nur selten mit Parasiten und chemischen Rückständen belastet:

Brombeeren und Himbeeren fallen hingegen recht häufig negativ auf, wenn es um die Belastung mit Pflanzenschutzmittel-Rückständen geht. Welche Lebensmittel jüngst noch beanstandet wurden, lesen Sie hier:

Unsere Kleinsten gilt es in jeder Hinsicht besonders zu schützen, denn ihre kleinen Körper können verglichen mit einem Erwachsenen ungleich stärker durch gleiche Mengen schädlicher Substanzen beeinträchtigt werden. Für krebserregende Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) gelten daher jetzt niedrigere Grenzwerte:

Arsen ist ein Halbmetall, das in der Umwelt weit verbreitet ist. Über die Böden kann anorganisches Arsen auch ins Trinkwasser und in Lebensmittel wie Reis gelangen. Auch hierzulande warnen Forscher jetzt vor einer zu hohen Gesamtbelastung durch Arsen:

Rucksäcke, Koffer, Taschen, Schuhe und viele andere Produkte aus Leder überschreiten weiterhin oftmals die Nachweisgrenze für Chrom VI, das bei vielen Menschen Allergien auslösen kann:

Der Geschmack hat sich geändert, mit der Spannkraft der Haut ist auch das Motiv aus dem Leim gegangen oder der Name der Freundin ist nun ein anderer? Viele Menschen, die ihrer Tattoos überdrüssig werden, lassen sich diese entfernen. Doch bei der Laserbestrahlung des Körperschmucks können giftige Substanzen entstehen:

Nicht nur Kinder lieben Eis. Doch was ist drin im Speiseeis? Was muss gekennzeichnet werden? Und was sind die beliebtesten Sorten?

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