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Probennahme, aber richtig

So entnehmen Sie Proben fachgerecht

| Autor / Redakteur: Michele Bötticher* / Anke Geipel-Kern

Die Schöpfdose Dispo Dipper ermöglicht die Entnahme und den Transport der Probe in nur einem Gerät.
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Die Schöpfdose Dispo Dipper ermöglicht die Entnahme und den Transport der Probe in nur einem Gerät. (Bilder: Bürkle GmbH)

Eine Probe aus einem flüssigen Medium zu entnehmen, scheint auf den ersten Blick als triviale Aufgabe. Doch flüssige Medien können verschüttet werden, auslaufen oder spritzen. Und was ist, wenn es um toxische Medien geht? Das richtige Werkzeug muss her. Wie also wählt man die passenden Probennehmer und -behälter aus?

Wer in der Qualitätskontrolle bei der Medikamentenherstellung beschäftigt ist, muss Proben ziehen, um diese ins Labor zu bringen. Das klingt trivial, ist aber wichtig und muss fehlerfrei ablaufen. Worauf also sollte der Pharmakant achten? Wichtiger Punkt: Die Probe muss repräsentativ und frei von Verunreinigungen oder Kreuz-Kontaminationen sein.

Vorsicht ist beim Beproben von Flüssigkeiten angebracht: Gefahren drohen durch das Verspritzen, Auslaufen oder Verschütten – glitschige Böden bergen Unfallgefahren. Giftige oder gefährliche Medien gefährden Anwender und Umwelt. Aber all das kann man durch die Wahl des richtigen Probennehmers vermeiden.

Was soll beprobt werden?

Für Anwender gilt es bei der Wahl des geeigneten Probennehmers deshalb folgende Fragen zu berücksichtigen: Welches Medium möchte ich beproben – ist es giftig, gefährlich oder fettig? Was für eine Probe benötige ich – eine Zielpunktprobe, eine Bodenprobe, eine Allschichtprobe? Wo entnehme ich die Probe – aus einem Fass, einem Tank, aus großer Tiefe?

Die Vielseitigen

Eine vielseitige Lösung bieten pipettenähnliche oder spritzenähnliche Probennehmer, die eine längliche Form haben. Mit diesen lassen sich einzelne oder mehrere Schichten eines flüssigen Mediums beproben, ganz ohne Verschütten, Auslaufen oder Spritzen. Aufgrund der langen, schmalen Form können auch Proben an schwierigen Orten entnommen werden, z.B. aus Gebinden mit engen Öffnungen und niedrigem Füllstand oder aus großen Tiefen. Der Liqui Sampler des Spezialisten Bürkle erinnert in seiner Form und Funktion an eine große Pipette, besteht aus PTFE/FEP oder PP und wird für verschiedene Eintauchtiefen und Sammelvolumina hergestellt. Der Probennehmer ist für Allschichtproben sowie Zielpunkt- oder Bodenproben geeignet.

Giftig oder gefährlich?

Ist das zu beprobende Medium giftig oder gefährlich, empfiehlt sich die Verwendung von Einweg-Probennehmern, z.B. den Liqui Dispo von Bürkle, der mit einer großen Spritze zu vergleichen ist. Die Reinigung entfällt und das Risiko für den Anwender sinkt. Zudem sind die Einweg-Probennehmer steril und partikelfrei, da sie im Reinraum produziert, montiert, einzeln verpackt und optional gammastrahlensterilisiert werden – Verunreinigungen oder Kreuz-­Kontaminationen sind ausgeschlossen. Das Material aus HDPE ist chemisch sehr beständig. Mit diesem Probennehmer können je nach Technik Allschicht-, Zielpunkt- und Bodenproben entnommen werden.

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