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Datenschutz

So vermeiden Sie Datenverluste auf Dienstreisen

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Darüber hinaus kann es hilfreich sein, die interessierten Mitmenschen im Gastland gar nicht erst neugierig zu machen. Unternehmen sollten Laptops deshalb grundsätzlich mit einer Sichtschutzfolie ausstatten, bevor sie an die Mitarbeiter, die auf Reisen gehen, ausgehändigt werden.

Auch die Verschlüsselung der auf dem Endgerät gespeicherten Daten ist ein gutes Mittel. Generell kommen Unternehmen aber nicht umhin, ihre Mitarbeiter ausreichend zu schulen. Sie müssen in Bezug auf verdächtige E-Mails und allzu offenherzige Gespräche mit oder in Gegenwart vermeintlich Unbeteiligter wie einem Taxifahrer sensibilisiert werden. Auch ist nicht unbedingt jeder Kollege im Zielland als vertrauenswürdig einzuschätzen.

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Zugriff aus Unternehmensnetzwerk nur über VPN

Mit etablierten Prozessen ist bereits ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit auf Geschäftsreisen getan. Dazu gehört beispielsweise, den Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk ausschließlich über VPN zuzulassen oder nur verschlüsselte Dienste auf den Geräten zu gestatten. Ein wichtiger Prozess ist auch die routinemäßige Überprüfung der Geräte nach der Rückkehr auf Manipulation, Spyware und Ähnliches.

„Die Tricks der Datendiebe sind zum Teil sehr ausgeklügelt. Oft sind es jedoch gerade die einfachen Tricks, mit denen der meiste Schaden angerichtet wird“, erklärt Mark-W. Schmidt, Leiter msg Information Security. „Natürlich spielt auch das Verhalten des Einzelnen eine große Rolle, darum sind die Schulungen so wichtig“, so Schmidt weiter.

Eine grundsätzlich leicht paranoide Grundhaltung im Umgang mit geschäftskritischen Daten – nicht nur, aber besonders auf Reisen – ist deshalb ein guter Berater. Viele Unternehmen, die diese Einstellung nicht teilten, haben deshalb schon Schäden in Kauf nehmen müssen.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke elektronikpraxis.

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