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Prozessanalysentechnik

So wird PAT der Schlüssel zum besseren Prozess

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Der Prozess profitiert immer von PAT-Techniken

Haupteinsatzgebiet von PAT ist momentan die Prozesskontrolle: Der Anlagenbediener kann während eines Produktionsprozesses durch die Echtzeitanzeige kritischer Qualitätsattribute rechtzeitig eingreifen und den Prozess retten, falls vordefinierte Grenzwerte überschritten werden. Schließlich kann PAT auch in Regelkreise eingebunden werden und beim Erreichen von produktspezifischen Zielgrößen bestimmte Prozessphasen einleiten. Dadurch kann der Betreiber eine reproduzierbare Produktqualität erzielen. Die Einbindung intelligenter erweiterter Prozessführungsstrategien wird durch Prozessanalytik überhaupt erst möglich. Um den Aufwand der Implementierung, Methodenentwicklung und Validierung auf der Seite des Anwenders zu reduzieren, arbeitet Glatt bei der Entwicklung prozessanalytischer Methoden mit spezialisierten Unternehmen zusammen. Dabei stellt Glatt mit den Partnern Innopharma Technology, Parsum, Sentronic und Tews Elektronik integrierte PAT-Lösungen zur Verfügung, die alle momentan geforderten Anforderungen der Feststoffproduktion abdecken: Bestimmung und Anzeige von Produktfeuchte, Partikelgröße und -verteilung sowie die chemische Zusammensetzung und Konzen­tration von Arzneimittelmischungen, um beispielsweise die Mischgüte zu bestimmen.

  • Von Innopharma Technology stammt ein Direct-Imaging-System zur zerstörungsfreien Messung trockener und feuchter Granulate nach Partikelgröße und deren Verteilung in Echtzeit.
  • Partikelmesstechnikspezialist Parsum hat die Sonde IPP 80 entwickelt, um die Partikelgrößenverteilung von Pulvern, Pellets oder Granulaten in pharmazeutischen Prozessen zu messen.
  • Die Spektroskopie wird durch die diffuse Nahinfrarot-Reflexionsspektroskopie von Sentronic abgedeckt, die im Laufe der Jahre für Systemlösungen in der Pharmaindustrie kontinuierlich optimiert wurde.
  • Ein mikrowellenbasiertes System von Tews Elektronik zur Echtzeitüberwachung im Prozess misst kontinuierlich Oberflächen- und Kernfeuchte von Partikeln und Granulat, unabhängig von der variierenden Partikelgröße, Farbe oder Dichte. Genaue Messergebnisse liegen innerhalb von Millisekunden vor.

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