Sonnen(un)wetter (Wissenschaftsbild des Tages)
Wenn Sonnenstürme die Erde treffen, können sie Stromnetze, Bahnsysteme, Satelliten und sogar Meereslebewesen stören. Diese Effekte entstehen, weil Sonnenwind und geomagnetische Aktivität das Magnetosphären-Ionosphären-System beeinflussen und dabei elektrische und magnetische Feldvariationen erzeugen. Welche Folgen dies haben kann, zeigte sich z.B. am 3. Februar 2022: Kurz nach dem Start verlor Elon Musks SpaceX 38 von 49 Starlink-Satelliten infolge eines moderaten Weltraumwetterereignisses. Dies verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Sonnenaktivitäten zu monitoren und bestenfalls Anomalien frühzeitig zu erkennen oder gar zu prognostizieren.
Das Bild oben wurde vom NASA Solar Dynamics Observatory aufgenommen und zeigt einen Sonnensturm am 4. Februar 2026 (heller Lichtblitz in der oberen Bildmitte). Das Bild stellt einen Ausschnitt extremen Ultraviolettlichts dar, das extrem heißes Material in Sonnenstürmen hervorhebt – eingefärbt in Blau und Rot.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 28.5.2026 (Bild: NASA/SDO, https://www.nasa.gov/image-article/strong-solar-flare/)

