Sonnen(un)wetter (Wissenschaftsbild des Tages)
Gen-Editing kann einen DNA-Fehler in Mäusen reparieren, der das so genannte Dravet-Syndrom verursacht – eine seltene, unheilbare und potenziell tödliche Form der Kinderepilepsie. Nach der Editierung hatten die Mäuse im Experiment weitaus weniger Anfälle und lebten deutlich länger.
Die neuen Studienergebnisse legen nahe, dass eine einmalige genetische Korrektur eines Tages die Ursache der Krankheit behandeln könnte, statt nur ihre Symptome zu managen. Die Arbeit stellt einen wichtigen Schritt für die Genmedizin dar, da es eine große Herausforderung bleibt, krankheitsrelevante Gehirnfunktionen mit Gen-Editing-Werkzeugen wiederherzustellen.
Das Bild zeigt den Querschnitt durch ein Mausgehirn. Pink markiert die Bereiche, wo das Gen-Editing-Werkzeug die Zellen erreichte, türkis zeigt alle Gehirnzellen, und gelbe Überlagerungen heben hemmende Neuronen hervor, die am Dravet-Syndrom beteiligt sind, und die durch das Gen-Editing-Werkzeug erreicht wurden.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 19.5.2026 (Bild: Nelson A.T., Hill S.F., Simon M., et al.)

