E-Liquids Spurensuche im Dampfraum: Aromastoffanalytik in E-Liquids
Anbieter zum Thema
Die nikotinhaltigen und nikotinfreien verdampfbaren Flüssigkeiten für E-Zigaretten unterliegen je nach Region und Land unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen hinsichtlich der Art und Konzentration der ihnen zugesetzten Aromastoffe. Deren chemisch-analytische Bestimmung ist Gegenstand der Produktkontrolle und Eckpfeiler eines aktiven Verbraucherschutzes. Die Matrix von E-Liquids ist komplex und die Aromastoffe sind teilweise nur in Spurenkonzentrationen vorhanden. Das verlangt nach einer leistungsfähigen Probenvorbereitung und Extraktionstechnik vor der GC/MS-Bestimmung.
Rauchen ist keine Angewohnheit neueren Datums [1]. Archäologische Funde belegen: der Mensch hat bereits vor rund 12.000 Jahren „gequarzt“ [2]. Im Gegensatz zu damals weiß man heute, dass Rauchen ungesund, die häufigste Ursache für Lungenkrebs und ein Trigger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist [3]. Tausende Verbrennungsprodukte, die beim Rauchen von Tabak, als Zigarette, Zigarillo, Zigarre oder Pfeife, gebildet werden, stehen im Kontext mit der Entstehung von Krebs und anderen Erkrankungen [4].
Mutmaßlich die gesündere Alternative
Beflügelt von der Annahme, ihr Gebrauch sei weniger schädlich, ist in den letzten Jahren der Absatz elektronischer (E-) Zigaretten weltweit gestiegen [5]. In einer E-Zigarette werden die so genannten Liquids verdampft. Dazu verfügen E-Zigaretten über eine Stromquelle und ein elektrisches Heizelement, das der Vernebelung der E-Liquids dient, sowie einer Kartusche, die die zu verdampfende Flüssigkeit enthält. E-Zigaretten produzieren folgerichtig keinen Rauch, sondern ein Aerosol.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen

