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Unser Verhalten wird über neuronale Schaltkreise im Gehirn gesteuert. Dabei spielen zwei Proteine eine wesentliche Rolle, wenn es um zwanghaft repetitive Verhaltensmuster geht (Symbolbild). (Bild: Claudia Knorr)
Molekulare Ursache von Zwangsstörungen

Wie zwanghaftes Verhalten im Gehirn entsteht

Hände mehrmals hintereinander Waschen, alle Straßenlaternen beim Vorbeigehen antippen oder jedes Mal die Stufen zur Wohnung zählen – zwanghaftes repetitives Verhalten hat viele Ausprägungen. Welche molekulare Ursache hinter solchen Störungen liegt, haben Forscher im Mausmodell untersucht. Sie fanden sie heraus, dass zwei Proteine eine wichtige Rolle beim Auftreten von zwanghaftem Verhalten spielen.

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In einem Labor der Bayreuther Mikroplastikforschung: Prof. Dr. Holger Kress, Anja Ramsperger, Prof. Dr. Christian Laforsch (v.l.).  (Bild: UBT/C. Wißler)
Aufnahme von Kunststoffpartikeln in Zellen

Mikroplastik im Tarnkleid entert Zellen leichter

Mikroplastik ist längst in die globalen Nahrungsnetze eingedrungen. Die möglichen gesundheitlichen Gefahren für Tiere und Menschen müssen aber noch weiter erforscht werden. Dazu haben nun Wissenschaftler der Universität Bayreuth untersucht, wie Kunststoffteilchen in Zellen eindringen. Die Beschichtung mit einer Art Tarnkleid aus Biomolekülen scheint den Partikeln das Passieren der Zellmembran zu erleichtern.

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Bildergalerien

Ramineh Rad (links) und Tito Gehring untersuchen, wie Mikroorganismen in Kläranlagen zur Energiewende beitragen können. (Bild: RUB/ Marquard)
Grünes Methan

Wie Kläranlagen zur Energiewende beitragen können

Versorgt man die Mikroorganismen, die in Kläranlagen das Wasser aufbereiten, zusätzlich mit etwas Wasserstoff und Kohlendioxid, stellen sie reines Methan her. Zwei Arbeitsgruppen der Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam ein technisches Zusatzmodul entwickelt, das jede Kläranlage zu einer CO2-Senke und dezentralen Methan-Erzeugungsanlage machen kann.

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Schätzungen zufolge könnten 15% der weltweiten Covid-19-Todesfälle auf verschmutzte Luft zurückzuführen sein. (Bild: ©blackday - stock.adobe.com)
Zusammenhang länderspezifisch ermittelt

Auch hierzulande: Mehr Corona-Tote durch Luftverschmutzung?

Ist das Risiko, an Covid-19 zu sterben, erhöht, wenn man langfristig verschmutzte Luft einatmet? Ein solcher Zusammenhang liegt nahe, ist jedoch nicht direkt messbar. Nun wurde in einer Studie erstmals der Anteil der Covid-19-Todesfälle, der auf Luftverschmutzung durch Feinstaub zurückzuführen sein könnte, länderspezifisch ermittelt. In Deutschland ist dieser Anteil erstaunlich hoch.

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