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Freisetzungsmessung des Modellfarbstoffes aus den Implantaten in ein dem menschlichen Blut ähnliches Medium. (Bild: Michael Bause)
3D-Druck von medizinischen Implantaten

Maßgeschneiderte Medikamentenspender direkt in den Körper bringen

Nach einer Operation braucht man oft Schmerzmittel. Statt Tabletten oder Infusionen würden sich hier implantierbare Wirkstoffcontainer eignen, die das Schmerzmittel optimal dosiert und ohne Anschluss an den Tropf über einen längeren Zeitraum freigeben. Um solche medizinischen Implantate per 3D-Druck maßgeschneidert herzustellen, hat eine Forscherin an der Technischen Hochschule Köln eine neue Methode entwickelt.

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Türsteher des Gehirns: Körnerzellen filtern Informationen, um das Navigationssystem in unserem Kopf nicht zu überlasten. Dies legen Versuche mit Mausmodellen nahe. (Bild: Rieger / IST Austria)
Das GPS des Gehirns

Türsteher-Neurone schützen das Gehirn vor Informationsflut

Der Weg zurück zum geparkten Auto ist manchmal knifflig, doch selbst ohne Smartphone finden wir ihn in der Regel wieder. Dies verdanken wir unserem Orientierungssinn. Damit dieses GPS des Gehirns nicht mit Reizen überflutet wird, hat es einen Schutzmechanismus: eine Art von Türsteher-Nervenzellen, die eingehende Signale filtern. Wie das funktioniert, haben nun Forscher aus Österreich gezeigt.

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Die beiden Physiker Dr. Philipp Schmidt-Wellenburg (links) und Dr. Georg Bison vor dem Experiment zur Vermessung einer grundlegenden Eigenschaft des Neutrons: dem elektrischen Dipolmoment. (Bild: Paul Scherrer Institut/Mahir Dzambegovic)
Physik an der Messbarkeitsgrenze

Verbergen Neutronen das Entstehungsgeheimnis der Materie?

Die Entstehung des Universums beruht wahrscheinlich auf einem Ungleichgewicht zwischen Materie und Antimaterie beim Urknall. Doch wie kam es dazu? Forscher hoffen, im elektrischen Dipolmoment des Neutrons einen Erklärungsansatz zu finden. Dies ist aber – wenn überhaupt vorhanden – so klein, dass es sich bisher jeder Messung entzogen hat. Nun haben Physiker den Wert des Dipolmoments weiter eingegrenzt.

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Bildergalerien

Vakuumpumpe Smart Vane von Pfeiffer Vacuum mit dicht schließendem Pumpengehäuse  (Bild: Pfeiffer Vacuum)
Drehschieberpumpe

Vorpumpe für Massenspektrometer

Im November 2022 hat Pfeiffer Vacuum die erste Drehschieberpumpe für die Massenspektrometrie mit hermetisch dichtem Pumpengehäuse vorgestellt. Die Smart Vane dient als Vorpumpe für Massenspektrometer (ICP-MS, LC/MS) in den Bereichen Umwelt- und Lebensmittelanalytik sowie in der Pharma- und klinischen Analytik.

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Vahid Nozari untersucht am Mikroskop das synthetische Glas, das aus einem MOF-Material besteht. (Bild: Jens Meyer (Universität Jena))
Gläser aus nicht-schmelzbaren Verbindungen

Chemie zum Dahinschmelzen

Ob gigantische Bürofenster oder filigrane Tierfiguren – Glas ist ein vielseitiger Werkstoff. Eine derartige Formbarkeit aus der Schmelze heraus ist aber nicht jedem Material gegeben. So zersetzen sich hochfunktionale metallorganische Gerüststrukturen (MOFs), statt zu schmelzen. Ein Team der Uni Jena hat nun einen Weg gefunden, diese doch zum Schmelzen zu bringen.

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So würde die Milchstraße aussehen, wenn man sie durch ein Neutrino-Objektiv betrachten würde (blau). (Bild: IceCube​/​NSF (Lily Le & Shawn Johnson)​/​ESO (S. Brunier))
Neutrinos aus der Nachbarschaft

Die Milchstraße aus Sicht der Geisterteilchen

Ein riesiger Detektor im antarktischen Eis misst seit 2010 so genannte Neutrinos – Teilchen, die kaum mit Materie wechselwirken und daher nur schwer nachweisbar sind. Pro Jahr erfasst der Detektor rund 100.000 Neutrinos, die in der Erdatmosphäre entstehen. Schwieriger ist es, kosmische Neutrinos zu finden, die aus dem All auf die Erde kommen. Hier hat erst jetzt der Einsatz von maschinellem Lernen neue Einblicke in die Neutrinowelt unserer Milchstraße gebracht.

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