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Ein Forschungsteam aus Köln und Helsinki hat einen Mechanismus entdeckt, der Haarausfall verhindert. (Bild: ©diego cervo - stock.adobe.com)
Langlebigkeit von Haarfollikelstammzellen steuern

Protein verhindert altersbedingten Haarausfall

Bei dem einen geht es früher, beim anderen später los – Haarausfall ist für viele ein leidiges, für manch einen sogar ein stark belastendes Thema. Nun hat ein internationales Forschungsteam einen möglichen therapeutischen Ansatz für altersbedingten Haarverlust gefunden. Im Mausmodell zeigten die Forscher, dass das Protein Rictor eine Schlüsselrolle für den Zellstoffwechsel und die Langlebigkeit von Stammzellen im Haarfollikel spielt.

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Doktorandin Josephine Ulrich aus dem Forschungsteam der Universität Jena (Bild: Anne Günther (Universität Jena))
Insektenschwund verändert Blühverhalten

Knapp verpasst: Blumen und Bienen geraten aus dem Takt

Pflanzen haben ihre Blüte zeitlich gut auf ihre Bestäuber abgestimmt. Denn was nützt die prachtvollste Blüte, wenn die bestäubenden Insekten erst später oder schon früher im Jahr aktiv sind? Doch tatsächlich drohen Tier- und Pflanzenwelt aus dem Takt zu geraten. So haben Forscher der Universität Jena nun gezeigt, wie die geringere Insektendichte sich auf die Blühphasen von Pflanzen auswirkt.

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Anbieter zum Thema

Das Modell des SMN-Komplexes, im Hintergrund sind angefärbte Hefezellen zu sehen. (Bild: Jyotishman Veepaschit / AG Fischer)
Strukturaufklärung

Blaupause komplexer Proteinmaschine

Wie sind Moleküle zusammengebaut? Diese Frage ist besonders bei großen, komplexen Biomolekülen schwer zu beantworten. Wie sich flexible Molekülkomplexe strukturell analysieren lassen, hat nun ein Forscherteam aus Würzburg exemplarisch an dem Protein SMN gezeigt. Dieses spielt eine Rolle bei der Spinalen Muskelatrophie, einer Form der Muskelschwäche.

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Bildergalerien

Darstellung natürlich wachsender lebender Arterien und fluoreszenzmikroskopische Darstellung des Blutflusses und des endothelialen Aktin Zytoskeletts. (Bild: ZOO, KIT)
Basis für bessere Behandlung von Herzinfarkten und Schlaganfällen

Ein Boost für Blutgefäße

100.000 Kilometer Blutgefäße durchziehen jeden Winkel des menschlichen Körpers. Wenn eine größere Arterie verstopft, kann es aber passieren, dass wichtige Organe nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt werden. Es drohen schwere körperliche Schäden. Um das zu verhindern, haben KIT-Forscher nun eine Methode untersucht, mit der man Blutgefäße binnen weniger Stunden vergrößern kann, um den Blutfluss wiederherzustellen.

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Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus liegt in 2650 m Höhe am Hang der Alpen (nightowl)
Untersuchung kleinster Wolkentropfen

Der Wolken-TÜV vom Alpenhang

Jeder will wissen wie das Wetter wird. Um die Vorhersage von Niederschlag zu verbessern, arbeiten Forscher auf der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) in über 2.500 m Höhe an einem technisch anspruchsvollen Projekt: Sie testen ein modernes Kamerasystem, das in Windrichtung beschleunigt werden kann, um hochauflösende Aufnahmen der Wassertröpfchen in den Wolken zu machen.

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