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Bei Waldpitzmäusen findet ein seltener saisonaler Zyklus statt: ihr Gehirn schrumpft im Winter wächst im nächsten Sommer jedoch wieder nach. (Bild: © Christian Ziegler/Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie)
Von Spitzmäusen lernen

Von Mäusen und Menschen: Winterliches Schrumpfgehirn durch Wasserverlust

Das Gehirn weniger Säugetierarten weist eine kuriose Besonderheit auf: Es schrumpft im Winter. Eine aktuelle Studie zeigt nun - das Gehirn von Spitzmäusen wird dabei nicht durch den Verlust von Zellen kleiner, sondern durch den Verlust von Wasser. Durch Wasserverlust schrumpfende Gehirne sind beim Menschen meist ein Anzeichen für eine Krankheit wie Alzheimer. Was lässt sich für deren Behandlung daher von Spitzmäusen lernen?

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Harz von Nadelbäumen enthält Abwehrstoffe gegen Fraßfeinde. Manche dieser Substanzen nutzen die Bäume schon seit vielen Jahrmillionen, andere sind in der Evolution erst später entstanden. (Symbolbild) (Bild: GPT Image Generator / KI-generiert)
Evolution natürlicher Abwehrstoffe in Nadelbäumen

Wie sich Koniferen wehren: Ein Rezept aus zwei Epochen

Die Evolution findet ihren Weg – manchmal auch mehrfach. So haben Nadelbäume nicht nur vor über 300 Millionen Jahren Abwehrstoffe gegen Fraßschädlinge in ihrem Harz gebildet, sondern auch sehr viel später weitere dieser Chemikalien unabhängig voneinander entwickelt. Diese wiederholte Evolution in Kiefer, Fichte und Co haben Forscher nun genauer analysiert und damit neue Erkenntnisse über den natürlichen Pflanzenschutz erhalten.

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Bildergalerien

Ernährung und Gesundheit sind eng miteinander verknüpft. Dieser Beitrag zeigt, welchen Einfluss eine Zuckersteuer sowie Ernährunsbildung aus wissenschaftlicher Sicht haben können (Symbolbild). (Bild: ideogram.ai / KI-generiert)
Wie der Staat das Ernährungsverhalten lenken kann

Leitplanken zu gesunder Ernährung: Was bringen Zuckersteuer und Kita-Küche?

Fertiggerichte, Süßigkeiten, Fastfood – all das ist verlockend, vor allem aber schnell und einfach zu bekommen. Für die Gesundheit ein erhebliches Problem, sind doch Volkskrankheiten wie Diabetes oder Übergewicht eng mit den Ernährungsgewohnheiten gekoppelt. Die Verantwortung liegt hier nicht nur bei der Einzelperson, sondern auch beim Staat. Doch wie erfolgversprechend sind Maßnahmen wie Zuckersteuer und Ernährungsbildung aus wissenschaftlicher Sicht?

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links: Die Forscher analysierten HSV-1-Partikel mithilfe der Kryo-Elektronentomographie. Die Virusmembran ist mit Proteinen wie Glykoprotein B übersät, die für die Infektion der Wirtszelle entscheidend sind. rechts: Das Alpaka Max lieferte die Antikörper, die im Labor zu Nanobodies reduziert wurden. (Bild: Benjamin Vollmer/Centre for Structural Systems Biology; Carmen Rotte/Max-Planck-Institut für multidisziplinäre Wissenschaften)
Nanobodies als Prävention gegen das Herpes-Simplex-Virus

Dank Alpaka den Herpes loswerden

Zumindest lästig, für geschwächte Personen sogar lebensbedrohlich: Das Herpesvirus schlummert in rund 60 Prozent der Menschen weltweit und lässt sich bisher nur bei einer aktiven Infektion behandeln. Ein Forscherteam hat nun spezielle Antikörper, so genannte Nanobodies, aus dem Blut von Alpakas isoliert. Damit könnte künftig eine neue Behandlung und sogar Prävention des Herpes-Virus möglich werden.

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