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Abb. 1: A) Das rekombinante Protein wandert im nicht-reduzierenden, nativen SDS-Gel ungefähr so weit, wie es seinem Molkulargewicht entspricht (46 kDa).  B) Das Chromatogramm der analytischen Säulentrennung (SEC) des Proteins (rot) ist hier kombiniert mit dem Signal für die Molmassenstandards (schwarz). (Bild: Wyatt Technology)
SEC-MALS

Detektivarbeit am Detektor

Die Mehrwinkel-Lichtstreuungs-Messung (MALS) hat seit Beginn ihres Einsatzes in der makromolekularen Analytik wesentlich dazu beigetragen, fundamentale Fortschritte im Verständnis vieler biophysikalischer Vorgänge zu erzielen. Davon profitiert beispielsweise auch die biomedizinische Forschung.

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Prof. Jan Münch vom Ulmer Institut für Molekulare Virologie (Bild: Eberhardt/Uni Ulm)
Neuer Ansatz für Mikrobizide

Eine molekulare Pinzette gegen HIV

Wissenschaftler der Universitäten Ulm und Pennsylvania setzen eine „molekulare Pinzette“ gegen den Aids-Erreger HIV ein. Das an der Universität Duisburg-Essen entwickelte Molekül CLR01 greift nicht nur den Erreger selbst an, sondern blockiert auch im Sperma enthaltene Infektionsverstärker. Auf CLR01 basierende Vaginalgele könnten also eines Tages Frauen dabei helfen, sich vor einer HIV-Infektion zu schützen. Darüber hinaus ist die „Pinzette“ bei anderen sexuell übertragbaren Viren wie Herpes oder Hepatitis C wirksam.

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Bildergalerien

Das Forscherteam an der TU Wien: Yuri Suchorski, Johannes Bernardi, Johannes Zeininger, Martin Datler und Günther Rupprechter (v.l.n.r.). (TU Wien)
Katalyseforschung

Was chemische Wellen über katalytische Eigenschaften verraten

Forscher der TU Wien haben unter dem Elektronenmikroskop wichtige Erkenntnisse erlangt: Ihre Aufnahmen haben gezeigt, dass chemische Reaktionen an polykristallinen Oberflächen in spiralartigen Multifrequenz-Wellen ablaufen und damit lokale Informationen über Katalysatoren liefern. Mit einem Blick können die Wissenschaftler erkennen, welche Region auf der Oberfläche gute katalytische Eigenschaften besitzt.

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Ein Säugling im Bade. (Foto: Flickr-User Adriano Aurelio Araujo)
Social Freezing

Fruchtbar bis zum Schluss

Wenn die Wissenschaft den Lifestyle befruchtet: Frauen können ihre Eizellen einfrieren lassen und damit ihre Chancen auf ein gesundes Kind im höheren Alter signifikant steigern. Aber natürlich ist das Ganze nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Und schließlich sind die wahrscheinlichen negativen Folgen nicht nur physiologischer Natur.

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