English China
Rechts: Keimling einer Samenpflanze mit normalem Wurzelwachstum bei intaktem Gravitropismus; links: Keimling mit deformierter Wurzel bei gestörtem Gravitropismus (PIN2-Mutation). Details: s. Text (IST Austria – Yuzhou Zhang/Friml Gruppe)
Evolution des Wurzelwachstums

Wie die Wurzeln der Schwerkraft folgen

Pflanzen recken nicht nur ihre Triebe zielgerichtet gen Sonnenlicht – auch unter der Erde orientieren sie sich zuverlässig, um die Wurzeln tief in den Boden hineinwachsen zu lassen. Dazu nutzen Sie die Gravitation als Richtungsweiser. Forscher aus Österreich haben nun näher ergründet, wie die Pflanzen das machen und wie sich diese Fähigkeit entwickelt hat.

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Bildergalerien

Erstautor Jan Gundlach, Abteilung Allgemeine Mikrobiologie des Instituts für Mikrobiologie und Genetik, präsentiert die Ergebnisse. (Georg-August-Universität Göttingen)
Antibiotika-resistente Bakterien

Bakterieller Kaliumhaushalt als Angriffspunkt für neue Antibiotika?

Jedes Jahr sterben weltweit etwa 700.000 Menschen an einer Infektion mit einem Antibiotika-resistenten Bakterium. Eine Zahl die sich laut einer Studie der Charité Berlin bis 2050 auf zehn Millionen erhöhen könnte. Nun haben Göttinger Forscher die Rolle eines Signalmoleküls im Zellhaushalt von Krankheitserregern entschlüsselt, das sich als vielversprechender Ansatzpunkt für neue Antibiotika erweisen könnte.

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Immunhistochemische Färbung zur Identifizierung der intestinalen Stammzellen: Im alternden Gewebe mit intakten p53 werden die Stammzellen deletiert. (Bild: Leica)
Stammzellen

Stammzellen im Alterungsprozess

Der physiologische Prozess des Alterns ist ein elementarer Bestandteil des Lebens. Welche Vorgänge für den Alterungsprozess verantwortlich sind, ist ein Schwerpunkt der biomedizinischen Forschung. Eine Forschergruppe der Universitätsmedizin Göttingen untersucht molekulare Mechanismen in Stammzellen und deren Rolle beim Alterungsprozess sowie bei der Tumorentstehung. Signalproteine wie p53 und p21 scheinen hier ein wichtige Rolle zu spielen. Um diese Proteine in spezifischen Zelltypen untersuchen zu können, werden die Zellen mithilfe der Lasermikrodissektion aus Organgewebe isoliert.

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Raupen des Birkenspanners können durch die Haut die Farbe ihrer Nahrung wahrnehmen und ihre Farbe entsprechend anpassen, um sich vor Fraßfeinden zu schützen. (Arjen van’t Hof, Universität Liverpool)
Birkenspannerraupen

Das Chamäleon unter den Insekten „sieht“ mit der Haut

Chamäleons können ihre Farbe an ihre Umgebung anpassen, um sich zu tarnen. Auch Tintenfische. Aber Insekten? Die Raupen des Birkenspanners sind offenbar zu ähnlichen Leistungen fähig, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie nun nachweisen konnten. Anders als Chamäleons „sehen“ sie dabei die Farbe des Untergrundes jedoch nicht primär mit den Augen sondern mit der Haut, wie Experimente mit „blinden“ Raupen nun zeigten.

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