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Yogendra Kumar Mishra zeigt dehnbare Keramik aus Zinnoxid. (Bild: Claudia Eulitz, CAU)
Nanotechnologie

In Flammen entsteht dehnbare Keramik

Materialstücke aus Metalloxiden sind normalerweise spröde, was ihre Nutzung einschränkt. Materialwissenschaftler der Uni Kiel haben jetzt eine Methode genutzt, bei der sie in einem Ofen dreidimensionale, dehnbare Keramiken erzeugt haben. Warum die so „gebackenen“ Materialien für diverse neue Anwendungen genutzt werden.

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„Der Schlüssel zum Nachweis von Lithium Plating mittels ESR war der Aufbau einer Testzelle, die kompatibel mit den Anforderungen der ESR-Spektroskopie ist und gleichzeitig gute elektrochemische Eigenschaften aufweist“, erklärt Erstautor Dr. Johannes Wandt. Im Bild: die Testzelle (Ausschnitt). (Tobias Schlößer / FZ Jülich )
Lithium-Ionen-Akkus

Problem Schnellladen: Neuer Test macht langlebigere Lithium-Ionen-Akkus greifbar

Lädt man Lithium-Ionen-Akkus zu schnell auf, scheidet sich an den Anoden metallisches Lithium ab. Dies reduziert Kapazität und Lebensdauer und kann bis zur Zerstörung des Akkus führen. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Forschungszentrums Jülich haben nun ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich diese Lithium Plating genannten Vorgänge erstmals direkt untersuchen lassen. Grundlegende Fortschritte zur Entwicklung neuer Schnelladestrategien rücken damit in greifbare Nähe.

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Die zweite Auflage behandelt vor allem aktuelle Entwicklungen in der metallorganischen Katalyse.  (Bild: Vieweg + Teubner)
Katalyse

Grundlagen der metallorganischen Komplexkatalyse

Die Katalyse ist als grundlegendes Prinzip zur Überwindung der kinetischen Hemmung chemischer Reaktionen von fundamentaler Bedeutung in der Chemie und die metallorganische Komplexkatalyse ist ein Eckpfeiler der modernen Chemie. Die zweite Auflage des Lehrbuchs „Grundlagen der metallorganischen Komplexkatalyse“ beschreibt diese wichtige Thema der Chemie.

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Das digitale Lungenmodell des TUM-Lehrstuhls für Numerische Mechanik bildet die komplexen Vorgänge in der Lunge bis in die mikroskopische Ebene ab. (Jakob Richter / Ebenbuild / TUM)
Schonende Beatmung ermöglichen

Digitales Lungenmodell kann Leben retten

Eine künstliche Beatmung kann Leben retten, nicht nur bei schweren Verläufen einer Covid-19-Erkrankung. Gleichzeitig ist die Druckbeatmung aber auch eine extreme Belastung für das Lungengewebe. Besonders bei vorgeschädigter Lunge kann dies tödliche Folgen haben. Ein digitales Modell der Lunge, entwickelt an der Technischen Universität München (TUM), ermöglicht eine schonendere Beatmung und könnte so die Überlebenschancen deutlich erhöhen.

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Bildergalerien

Die Flüssigkristalle von Merck ermöglichen hochwertige Farbdisplays für Handys. (Bilder: © Merck KGaA, Darmstadt Deutschland)
Wissenschaftsforum zu Flüssigkristallen

Siegeszug der Flüssigkristalle feiert 125-jähriges Jubiläum

In Flachbildfernsehern, Notebooks, Tablet-PC´s und Smartphones sorgen energiesparende Flüssigkristalle für scharfe Bilder. In dünnen Displays und Touchscreens ermöglichen sie die komfortable mobile Kommunikation. Seit mehr als 40 Jahren treibt Merck die Entwicklung und Anwendung der Flüssigkristalle voran. Deren Entdeckung vor 125 Jahren feiert das Unternehmen jetzt in Darmstadt.

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Die Anheftung mariner Bakterien aus der Roseobacter-Gruppe an Oberflächen wird häufig über Biofilm-Plasmide vermittelt. Das nachkolorierte elektronenmikroskopische SEM-Bild zeigt Phaeobacter inhibens DSM 17395 und den Dinoflagellaten Prorocentrum minimum CCMP 1329. (Bild: Manfred Rohde und Jörn Petersen)
Vererbung von Flagellen

Cleverer Propellertausch bei Meeresbakterien

Bakterien der Roseobacter-Gruppe gelten als Schlüsselorganismen des marinen Ökosystems. Sie verfügen über einen ungewöhnlich vielfältigen Stoffwechsel und effiziente Überlebensstrategien. Die Meeresbakterien können wichtige genetische Eigenschaften durch plasmidvermittelten Gen-Transfer über die Artgrenze hinweg austauschen. Wissenschaftler konnten jetzt exemplarisch zeigen, dass sogar funktionelle Flagellen über sogenannte Chromide unabhängig vom Bakterienchromosom vererbt und ausgetauscht werden. Der horizontale Transfer kompletter Gencluster erlaubt eine schnelle und flexible Anpassung an neue Lebensräume.

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