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Neben Wildvögeln können sich auch Menschen mit Usutu-Viren anstecken und das häufiger als gedacht. (Georg Mair/Vetmeduni Vienna)
Erreger des „Amselsterbens“

Usutu-Virus ist zurück und befällt neben Vögeln zunehmend auch Menschen

Das Usutu-Virus, das zwischen 2001 und 2005 in Europa für das sogenannte Amselsterben sorgte, scheint zurück zu sein. Ein Team um Forschende der Vetmeduni Vienna untersuchte bei 2016 aufgetretetenen Usutu-Virus-bedingten Todesfälle bei Vögeln die verantwortlichen Virusstämme. In einer zweiten Studie wurde in sieben humanen Blutspenden aus Ostösterreich das Usutu-Virus nachgewiesen, was darauf hinweist, dass humane Infektionen häufiger sind als bislang angenommen. Implikationen für das Blutspendewesen in Europa werden diskutiert.

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Um die Lernschwäche beim Wiedemann-Steiner-Syndrom besser behandeln zu können, muss man zunächst die Ursachen verstehen. (Bild: MPI für Psychiatrie / M. Jakovcevski)
Lernschwäche

Ein Gen erschwert das Lernen

Das so genannte Wiedemann-Steiner-Syndrom führt neben körperlichen Auffälligkeiten der Patienten vor allem zu Gedächtniseinschränkungen bzw. einer Lernschwäche. Für die Krankheit ursächlich sind Veränderungen in einem einzelnen Gen. Nun ist es Forschern gelungen, ein Mausmodell zu etablieren, das sich gut dazu eignet, die Krankheit und Therapieansätze zu erforschen.

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Abb. 1: Samen von Kap-Pfeffer (Bild: Victor Kuete, Institut für Pharmazie und Biochemie/JGU Mainz)
Krebs

Substanzen aus afrikanischen Heilpflanzen können Tumore stoppen

Heilpflanzen aus Afrika enthalten chemische Substanzen, die das Wachstum von Krebszellen stoppen können. Dies haben Wissenschaftler in Laborversuchen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) entdeckt. Die Pflanzeninhaltsstoffe sollen nun weiter untersucht werden, um den therapeutischen Nutzen für die Behandlung von Krebs abzuschätzen.

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Bildergalerien

Abb. 1: Warm, weich und hochwertig – Kleidung aus Kaschmirwolle. Mit einer neuen DNA-Analyse kann deren Echtheit untersucht werden. (Archiv: Vogel Business Media)
DNA-Analyse

Kaschmir-Nachweis durch PCR-Analytik

Hundert Prozent Kaschmir – Realität oder leeres Werbeversprechen? Ein Herkunftsnachweis durch eine DNA-Analyse der Wolle verrät, ob im Pullover wirklich die kostbaren Flaumhaare der Kaschmirziege stecken oder ob der teure Rohstoff durch herkömmliche Schafwolle ersetzt wurde.

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 1  Kationisch geladene Partikeloberfläche mit abklingendem Potenzialverlauf und diffuser Schicht. Der Potenzialverlauf bildet sich durch einen Überschuss an anionischen Ladungsträgern aus dem flüssigen Medium. (Bilder: Particle Metrix) (Archiv: Vogel Business Media)
Zetapotenzial

Zetapotenzial – den Partikeln auf der Spur

Das Zetapotenzial gibt häufig frühe Hinweise auf die Stabilität von kolloidalen Stoffsystemen und Dispersionen. Auf diese Weise lassen sich Formulierungsabläufe verkürzen und neue Einsichten über die für Wechselwirkungen wichtige Partikel-Grenzfläche gewinnen. Ein neues Elektrophorese-Laser-Streulicht-Mikroskop erlaubt die Bestimmung von Zetapotenzialverteilungen unterschiedlich geladener Partikel sowie unterschiedlicher Partikelsorten oder -größen.

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Bohren am Knochenfragment: Forscher benötigen nur winzige Mengen Knochenpulver für die Erbgutanalyse. (Frank Vinken)
Neandertaler-DNA beeinflusst menschliches Erbgut

Neandertaler sind für unseren Hautton verantwortlich

Im unserem Erbgut findet man an diversen Stellen DNA-Fragmente menschlicher Vorfahren. Selbst Neandertaler-DNA kann an einigen Stellen nachgewiesen werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie haben nun untersucht, welche Auswirkungen diese DNA-Abschnitte auf den Menschen haben. So sind sie z.B. für unseren Hautton, die Haarfarbe oder den Schlafrhythmus mitverantwortlich.

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