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Mit Hilfe einer Technik namens Optogenetik können die thalamischen Zellen im Gehirn mit Lichtimpulsen gesteuert werden. Je nach Art des Impulses führt die Aktivierung der thalamischen Zellen entweder zu Schlaf oder zu Wachsamkeit, was auf eine zentrale Schlaf-Wach-Schaltzentrale im Thalamus hinweist.  (© Pascal Gugler für Insel Gruppe )
Schlafstörungen besser verstehen

Hilfe für die „schlaflose Gesellschaft“? Schlaf-Wach-Schaltzentrale entdeckt

Die Bevölkerung in unserer modernen Welt schläft rund 20% weniger als noch vor 50 Jahren. Viele Menschen leiden an schlaflosen Nächsten und chronischen Schlafstörungen. Die Schlafmedizin ist zur eigenständigen Disziplin geworden. Bisher wurde vermutet, dass verschiedene Hirnregionen für das Einschlafen und Aufwachen zuständig sind. Nun haben Forscher entdeckt, dass eine einzelne Schaltzentrale im Gehirn den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Die Erkenntnisse seien von großer Bedeutung für die Behandlung von Schlafstörungen so die Forscher.

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Prof. Dr. Andrea Ablasser, Gewinnerin des Eppendorf Award for Young European Investigators 2018 (LABORPRAXIS/Platthaus)
Eppendorf zeichnet Arbeit von Andrea Ablasser aus

Wie unser Immunsystem Angreifer erkennt

Das menschliche Immunsystem basiert auf einem äußerst komplexen Zusammenspiel aus Botenstoffen, Rezeptoren, Zellen und mehr. Andrea Ablasser vom Global Health Institute im schweizerischen Lausanne hat sich der Aufgabe angenommen, wichtige Mechanismen dieses Systems näher zu untersuchen. Ihre erfolgreiche Arbeit wurde am 21. Juni mit dem Eppendorf Award for Young European Investigators 2018 honoriert.

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Bildergalerien

Klare Krankheitszeichen: Die Knochenüberreste eines Syphiliserkrankten weisen charakteristische Zeichen auf. (Rodrigo Barquera. Santa Isabel collection, Lab. of Osteology, ENAH, Mexico)
Erstmals historisches Syphilis-Genom entschlüsselt

Neue Erkenntnisse zu alter Geschlechtskrankheit

Erst im 20. Jahrhundert gelang es, die seit dem Spätmittelalter weit verbreitete Geschlechtskrankheit Syphilis durch Antibiotika in ihre Schranken zu weisen. Doch trotz Jahrhunderte langer Forschung wirft sie noch immer Rätsel auf. Ein internationales Forschungsteam hat nun mit der Entschlüsselung historischer Syphilis-Genome neue Erkenntnisse über die Evolution der Krankheit erhalten. Ein wichtiger Fortschritt, besonders in Anbetracht erneut steigender Syphilis-Ansteckungen.

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