English China
Beläge aus zersetztem Elektrolyt auf Graphitpartikeln der Anode eines NMC-Lithiumionen-Akkus, der mit hoher Ladespannung (4,6 V) geladen wurde. (Bild: Irmgard Buchberger / TUM)
Batterien-Forschung

Die Alterung bei Lithium-Ionen-Akkus vermindern

Ein wichtiges Problem von Lithiumionen-Akkus ist ihre Alterung. Sie mindert die erzielbare Speicherkapazität erheblich. Bisher ist nur wenig darüber bekannt, wie es dazu kommt. Wissenschaftler des Lehrstuhls für Technische Elektrochemie und der Forschungs-Neutronenquelle (FRM II) der Technischen Universität München (TUM) sind der Aufklärung der Ursachen in ihren neuesten Experimenten ein gutes Stück näher gekommen.

Weiterlesen

Bildergalerien

Ein von der Amöbe Dictyostelium discoideum aus vielen Einzelzellen gebildeter Fruchtkörper (Markus Günther/HKI)
Was Amöben fern hält, kann auch dem Menschen nutzen…

Überlebenstricks von Bakterien könnten gegen Krankenhauskeime helfen

Kampf im Kleinen: Bakterien laufen ständig Gefahr, von ihrem Fressfeind, der Amöbe, einverleibt und verdaut zu werden. Doch viele von ihnen haben bemerkenswerte Abwehrstrategien entwickelt, zum Beispiel Giftstoffe. Bei deren Untersuchung fanden Forscher der Uni Jena heraus, dass eine bestimmte Stoffkombination gegen den gefürchteten multiresistenten Krankenhauskeim MRSA wirksam ist.

Weiterlesen
Das ist der kleinste Fisch der Welt: Paedocypris carbunculus aus den Torfsumpfwäldern Zentral-Kalimantans, Borneo. (Lukas Rüber )
Genom von Paedocypris sequenziert

Kleinster Fisch der Welt: Faszinierend und bedroht

Zwergbärblinge (Paedocypris) sind die kleinsten Fische der Welt. Ihnen fehlen etliche Teile des Skeletts. Ein internationales Forschungsteam hat nun zum ersten Mal die Genome von zwei Vertretern dieser faszinierenden aber bedrohten Fische sequenziert. Sie fanden heraus, dass sich die einfache Anatomie von Paedocypris auch in dessen Genom widerspiegelt. Bei der Analyse trat zudem auch Überraschendes zutage.

Weiterlesen
Verschiedene Botenstoffe im Gehirn scheinen am Entstehen von Psychosen beteiligt zu sein.   (© RUB, Marquard  )
Botenstoff Glutamat

Glutamat am Entstehen chronischer Psychosen beteiligt?

Den meisten Menschen ist Glutamat, das Salz der Glutaminsäure, als synthetisch zum Einsatz als Geschmacksverstärker hergestelltes Salz bekannt. Glutamat ist aber auch natürlicher Bestandteil vieler Lebensmittel – und wichtiger Botenstoff v.a. in unserem Gehirn. Nun haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum herausgefunden, dass Glutamat dort offenbar auch an der Entstehung chronischer Psychosen beteiligt ist. Bisher richten sich Medikamente gegen diese Erkrankung hauptsächlich gegen den Botenstoff Dopamin.

Weiterlesen