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Der „Prof. Wolfgang Voelter Laboratories Complex“ der Universität Karatschi im pakistanischen Karatschi. (Universität Karatschi)
Prof. Wolfgang Voelter Laboratories Complex

Pakistanische Universität eröffnet Labor zu Ehren deutschen Biochemikers

Der vielfach ausgezeichnete Biochemiker Professor Wolfgang Voelter hat sich während seiner wissenschaftlichen Karriere nicht nur um seine eigene Forschung verdient gemacht, auch sein internationales Wissenschafts-Engagement war beispielhaft. Um seine Verdienste zu würdigen, hat die Universität Karatschi im Februar 2016 den „Prof. Wolfgang Voelter Laboratories Complex“ eröffnet.

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 (Archiv: Vogel Business Media)

Forelle malachitgrün

Forelle malachitgrün Der Triphenylmethanfarbstoff Malachitgrün (MG) bekämpft wirksam Pilze, Bakterien und Einzeller. MG steht allerdings auch im Verdacht, das Erbgut zu verändern

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Die voluminöse Lewis-Säure (oben) schirmt das Substrat (unten) auf einer Seite so gut ab, dass in der Photoreaktion nur das gewünschte Produkt entsteht. (Richard Brimioulle / TUM)
Medikamentenherstellung

Potenzielle Nutzung von Photoreaktionen für die Herstellung von Medikamenten

Photoreaktionen werden durch Lichtenergie angetrieben und sind entscheidend für die Synthese vieler Naturstoffe. Da diese beispielsweise als medizinische Wirkstoffe einsetzbar sind, möchten Chemiker sie mit Photoreaktionen künstlich herstellen. Doch in der Regel hat nur eines der möglichen Produkte die richtige räumliche und damit wirksame Struktur. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben nun für eine der wichtigsten Photoreaktionen eine Methodik entwickelt, mit der sie gezielt nur die gewünschte Molekülvariante herstellen können.

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Wünsche aktivieren das Belohnungssystem unseres Gehirns. Das bleibt nicht folgenlos. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Einfluss von Wunschdenken auf Gehirn und Stoffwechsel

Wünsche bleiben nicht folgenlos

Der eine fällt ein Urteil grundsätzlich rational, der andere eher „aus dem Bauch heraus“. Doch entscheiden wir dabei nur auf Basis von Erfahrungen und Informationen? Mitnichten. Kölner Max-Planck-Forscher haben nun herausgefunden, dass Wunschdenken die persönliche Urteilsbildung färbt. Denn: Wünsche aktivieren das Belohnungssystem unseres Gehirns und scheinen dabei einen ähnlichen Effekt wie Essen oder Geld zu haben.

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Bildergalerien

„Stinkspat" (Bild: Dr. Rupert Hochleitner, Mineralogische Staatssammlung München)
Streit beendet

Elementares Fluor in Stinkspat direkt nachgewiesen

Ein 200 Jahre andauernder Streit um ein stinkendes Mineral aus der Oberpfalz – dem so genannten Stinkspat – ist nun geklärt: Forschern gelang darin erstmals der Direkt-Nachweis des Elementes Fluor in der Natur. Bisher war vermutet worden, dass Fluor aufgrund seiner Reaktivität in der Natur nicht elementar sondern nur gebunden vorkommt.

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Der gewöhnliche Flohkrebs, Gammarus pulex, beim Zerkleinern von Falllaub. Er stand im Zentrum von Nicole Munz' Forschungsarbeit. (Eawag)
Unfreiwillige Schadstoffsammler in Flüssen

Flohkrebse zeigen Nutzen von vierter Reinigungsstufe

Kläranlagen sollen unsere Flüsse sauber halten. Doch Insektizide und andere Schadstoffe werden bisher nur unzureichend herausgefiltert. Die Folge: Sie reichern sich in den Lebewesen der Gewässer an, zum Beispiel in Flohkrebsen. Forscher aus der Schweiz haben nun untersucht, wie diese Anreicherung vonstattengeht. Sie haben zudem demonstriert, welchen Effekt die Aufrüstung von Kläranlagen mit einer vierten Reinigungsstufe auf die Wasserqualität hat.

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Aus den Ballaststoffen in der Nahrung stellen nützliche Darmkeime unter anderem eine Fettsäure namens Propionsäure her. Sie schützt vor den schädlichen Folgen von Bluthochdruck. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Fettsäure schützt vor Bluthochdruck-Folgen

Ballaststoffe und Darmbakterien: Studie beweist Wirksamkeit auf Herz-Kreislauf

Ernährungsgesellschaften empfehlen schon seit Jahren eine ballaststoffreiche Diät, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Offenbar zu Recht. Im Mausmodell konnten Forscher nun zeigen, warum Ballaststoffe das Herz vor den Folgen von Bluthochdruck schützen. Dabei spielen die Darmflora, eine kurzkettige Fettsäure und das Immunsystem tragende Rollen. Möglicherweise ist nun sogar eine neues Medikament in Reichweite.

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