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Aus zwei mach vier: In der neu entdeckten Kupplungsreaktion wird Molekül A in die (zweifach positiv geladene) Bor-Viererkette B umgewandelt, die nun als Ausgangsstoff für die Synthese von Borketten-Polymeren C dienen soll. (Bild: Universität Heidelberg)
Bor-Bindung

Neue Bor-Bindung: Zwei positive Moleküle verknüpft

Chemiker der Universität Heidelberg haben eine bislang unbekannte Kupplungsreaktion zwischen zwei positiv geladenen Teilchen entdeckt. Sie kuppeln zwei Moleküle zu einer Bor-Viererkette. Dies soll als Vorstufe für die Synthese von Borketten-Polymeren dienen, die für neuartige elektronische und elektro-optische Bauteile genutzt werden können.

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Die Bedeutung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren für den Winterschlaf wird in einem FWF-Projekt untersucht. (Ausschnitt) (Bild: Shutterstock/DeepGreen)
Omega-6-Fettsäuren

Fettsäuren beeinflussen Schlaf

Die Dauer von Winterschlafperioden bei Tieren wird durch die Menge an mehrfach ungesättigten Fettsäuren beeinflusst, die sie mit der Nahrung aufnehmen. Die Reaktion der Tiere auf ein Zuviel oder Zuwenig an Omega-6-Fettsäuren wird nun in einem Projekt des Wissenschaftsfonds FWF untersucht.

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Mundgeruch? Der Scharfstoff aus Ingwer mindert üblen Atem. (Studio Grand Ouest)
Vielseitige Lebensmittelinhaltsstoffe

Die Schärfe macht's: Wie Ingwer gegen Mundgeruch hilft

Viele Lebensmittelinhaltsstoffe tragen direkt zum typischen Geschmack von Speisen und Getränken bei. Doch offenbar können viele von ihnen über andere, indirekte und noch weitgehend unbekannte biochemische Mechanismen noch weitaus mehr. Der Scharfstoff aus Ingwer beispielsweise kann den lang anhaltenden Nachgeschmack vieler Lebensmittel wie Kaffee und auch Mundgeruch mindern. Zitronensäure lässt Salziges weniger salzig schmecken. Warum dies so ist, haben Forscher nun im Detail untersucht.

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Bildergalerien

Abb. 1: Der Wassergehalt oder die Restfeuchte ist beispielsweise bei Feldfrüchten ein entscheidender Qualitätsparameter. (© TIMDAVIDCOLLECTION, © djahan - stock.adobe.com; [M]GötzelHorn)
Gewichtige Feuchte

Automatische Feuchtebestimmung per Thermogravimetrie

Der Wassergehalt einer Probe oder aber ihre Trockensubstanz ist in unzähligen Anwendungsfeldern – von der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft bis zur Chemieindustrie – ein entscheidender Analyse- bzw. Qualitätsparameter. Anwenderfreundlichkeit und Effizienz sind bei dieser Routinemethode daher gefragte Kriterien. Lesen Sie, welche Vorteile die Feuchtebestimmung per Thermogravimetrie haben kann.

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Tiefkühlkost: Frostschutzproteine werden heute schon eingesetzt, um die Qualität tiefgefrorener Lebensmittel zu verbessern. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Faszinierende Wissenschaft der tiefen Temperaturen

Funktionieren Frostschutzproteine ganz anders als gedacht?

Proteine, die polare Organismen davor schützen, Frostschäden zu erleiden, werden heute schon eingesetzt, um die Qualität tiefgefrorener Lebensmittel zu verbessern. Diese so genannten Frostschutzproteine könnten allerdings anders funktionieren, als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie eines internationales Forscherteams. Die neuen Erkenntnisse könnten die Anwendungsbereiche dieser Frostschutzproteine künftig erweitern.

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So könnte unser Sonnensystem bei der Geburt ausgesehen haben: Der junge Stern sendet Strahlung und Materie in Form von Jets aus. Das Hubble-Bild zeigt das Objekt HH 24 in einer Sternentstehungsregion im Orion. (NASA, ESA; D. Padgett (NASA's GSFC), T. Megeath (U. Toledo), B. Reipu)
Meteoriteneinschlüsse analysiert

Die Sonne war ein sehr aktives Baby

Unser Zentralgestirn ist gut 4,5 Milliarden Jahre alt. Abgesehen von zyklischen Schwankungen ist unser Heimatstern heute eher ruhig und spendet verhältnismäßig konstant Licht und Wärme. Zur Zeit ihrer Entstehung sah das anders aus: Wie Forscher der ETH Zürich nun erstmals stichhaltig bewiesen haben, durchlief die Sonne in ihrer Anfangszeit eine sehr strahlungsaktive Phase.

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Dr. Storsberg, Wissenschaftler am Fraunhofer IAP und Gutachter in Gerichtsverfahren, die Brustimplantate betreffen, untersucht ein Brustimplantat mit austretender Gelfüllung. (© Fraunhofer IAP)
Silikon-Implantate

Tomaten-DNA macht Brustimplantate fälschungssicher

Jahrelang hat ein französisches Unternehmen Brustimplantate aus billigen Industrie-Silikonkomponenten verkauft. Der Skandal, der 2010 erstmals für Schlagzeilen sorgte, beschäftigt bis heute die Gerichte. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP hat jetzt ein Verfahren entwickelt, das derartigen Betrug verhindert. Künftig können Hersteller Brustimplantate fälschungssicher kennzeichnen – mit Hilfe von verkapselter Tomaten-DNA.

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