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MWAS am 16. und 17. September 2026 Wasseranalytiker treffen sich in Mülheim

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Torsten C. Schmidt Universitätsprofessor Analytische Chemie Universität Duisburg-Essen, Dr. Ulrich Borchers Beratungsbereich Wasserqualität IWW Zentrum Wasser 3 min Lesedauer

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Das IWW Zentrum Wasser lädt in diesem Jahr zum siebenten Mal zum Mülheimer Wasseranalytischen Seminar ein. Wissenschaftler und Praktiker aus der Wasseranalytik, die in der Forschung, Entwicklung oder Überwachung tätig sind, treffen sich in Mülheim, um intensiv zu diskutieren und die neuesten Geräteentwicklungen kennen zu lernen.

Abb.1: Veranstaltungsort des 7. Mülheimer Wasseranalytischen Seminars (MWAS 2026) ist wieder die Stadthalle in Mülheim an der Ruhr.(Bild:  Mülheimer Stadtmarketing Tourismus GmbH (MST))
Abb.1: Veranstaltungsort des 7. Mülheimer Wasseranalytischen Seminars (MWAS 2026) ist wieder die Stadthalle in Mülheim an der Ruhr.
(Bild: Mülheimer Stadtmarketing Tourismus GmbH (MST))

Das zweitägige Seminar wird begleitet von einer umfangreichen Fachausstellung zahlreicher Gerätehersteller und Partner der Laboratorien. Nach den großen Erfolgen der Seminare in den Vorjahren erwarten die Veranstalter auch in diesem Jahr eine erfolgreiche und publikumsstarke Tagung mit vielen Teilnehmern aus den Bereichen Labor, Hochschule, Industrie und Behörden.

Am 16. und 17. September 2026 veranstaltet das IWW Zen­trum Wasser bereits das siebte Mülheimer Wasseranalytische Seminar (MWAS 2026). Das IWW Zentrum Wasser zählt zu den führenden Instituten in Deutschland für Forschung, Beratung und Weiterbildung in der Wasserversorgung, ist Mitglied im DVGW-Institutsverbund und ein An-Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Leistungen seiner Geschäftsbereiche werden von Versorgungsunternehmen, Industrie, Abwasserverbänden, öffentlichen Einrichtungen und Behörden in Anspruch genommen.

2 Die Vorträge bilden eine wichtige Säule des MWAS 2026.(Bild:  IWW)
2 Die Vorträge bilden eine wichtige Säule des MWAS 2026.
(Bild: IWW)

Ein sehr wichtiger Pfeiler der täglichen Arbeit ist die moderne Spurenanalytik. Die IWW Wasseranalytik verfügt über international anerkannte Analytiker, die mit erfahrenen Teams und moderner instrumenteller Ausstattung ein sehr breites Spektrum an zuverlässiger Analytik anbieten.

Wasseranalytik sorgt sichere Wasserversorgung

Als Veranstaltungsort hat die Stadthalle in Mülheim bereits Tradition. Sie hat sich als angenehmer und genau passender Rahmen für die erfolgreiche Kombination von Fachtagung und interaktiver Ausstellung etabliert. Die Stadthalle ist zentral gelegen, verkehrstechnisch günstig angebunden und befindet sich unmittelbar am Ufer der Ruhr, die Namensgeber für die ganze Region ist. Die Ruhr sichert mit ihrem Wasser aus dem niederschlagsreichen Sauerland und Rothaargebirge die Wasserversorgung von Millionen Menschen und der ansässigen Industrie. Gleichzeitig ist sie in einem stark industrialisierten und dicht bevölkerten Gebiet aber auch wichtig als Vorfluter für zahlreiche kommunale und industrielle Kläranlagen.

Im Spannungsfeld multipler Nutzungen kommt der Kontrolle der Wasserqualität eine herausragende Rolle zu. Dies erfordert eine leistungsstarke Wasseranalytik, die den vielfältigen Aufgaben und sich wandelnden Anforderungen des abzudeckenden Stoffspektrums, neuen Parametern oder geforderter Empfindlichkeit gewachsen ist. In diesem Kontext berichten an beiden Veranstaltungstagen namhafte Wissenschaftler, Anwender und Hersteller zu aktuellen Fragestellungen der Wasseranalytik sowie aus ihren Arbeitsgebieten.

Abb.3: Hallenplan des MWAS 2026 und Standnummern der ausstellenden Firmen(Bild:  IWW)
Abb.3: Hallenplan des MWAS 2026 und Standnummern der ausstellenden Firmen
(Bild: IWW)

Das Programm setzt in diesem Jahr einen neuen Schwerpunkt auf die Digitalisierung. In einer eigenen Session werden die Experten auf die digitale Transformation eingehen. Ebenso befassen sich die Vorträge mit der Digitalisierung der Trinkwasserdaten-Berichterstattung in Deutschland mittels SHAPT sowie mit modernen digitalen Laborkonzepten. Allein vier renommierte Aussteller werden hierzu LIMS-Lösungen an ihren Ständen zeigen. Weitere Aussteller zeigen interessante Ansätze zur Labordigitalisierung.

Natürlich kann auch auf das „Hot-Spot-Thema“ PFAS nicht verzichtet werden, für das es einen eigenen Vortragsblock gibt und für deren Analytik innovative Produkte der vertretenen Aussteller zur Verfügung stehen.

Mülheimer Water Award 2026 wird vergeben

In diesem Jahr wird der Mülheim Water Award (MWA) bereits zum 10. Mal im Rahmen der Tagung verliehen. Der Preisträger wird am zweiten Tag der Tagung Gelegenheit haben, seine innovativen Arbeiten im Tagungsprogramm vorzustellen.

Begleitend zu den Vorträgen des Hauptprogramms gibt es wieder einen umfangreichen Ausstellungsbereich, der von 24 Firmen zur Vorführung ihrer neuesten Entwicklungen analytischer Geräte, Applikationen und Ausrüstungen genutzt wird. Das Tagungsprogramm sieht hierzu an beiden Tagen großzügig bemessene Zeitfenster vor, die für Workshops und Präsentationen der ausstellenden Firmen genutzt werden. Hier besteht für die Teilnehmer an der Veranstaltung die Möglichkeit einer umfassenden Information und Diskussion mit Firmenexperten.

Auch 2026 wird wieder eine ergänzende Ausstellung wissenschaftlicher Poster angeboten, um ausführliche Diskussionen wichtiger Themen aktiv zu fördern und um weiteren Autoren die Möglichkeit zu geben, ihre Forschungs- oder Projekt-Ergebnisse mit anderen Teilnehmern zu teilen.

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